Graupner L574 ein Oldie wird zum Leben erweckt

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    • Graupner L574 ein Oldie wird zum Leben erweckt

      Hallo Modellbaugemeinde!

      Nun möchte ich doch meinen Bericht über meinen neu erstandenen Radlader von Graupner schreiben, den ich hier im Forum kaufen konnte. Ich war ja schon lange auf der Suche nach so einem 'guten Stück', nachdem ich einen in Natura auf der Baustelle bei Edwin in Tirol (Minitrucker) gesehen hatte.
      Ich habe einen Radi mit fast keinen Gebrauchsspuren erstanden, der jedoch noch im Originalzustand war, also mit den Originalachsen, den Originalmotoren und der Originalhydraulik.
      Das erste Manko, das ich beseitigen wollte, waren natürlich die Differentiale in den Achsen und die Zahnräder der Außenplaneten. Leider waren nirgends mehr Fotos von den bereits erfolgten Umbauten anderer Modellbaukollegen auffindbar und nach längeren Recherchen konnte ich dann 'DINO' (Christopher) kontaktieren, der mir viele nützliche Tipps gab.

      Ich habe bisher folgende Neuteile gekauft:
      zwei Sätze Tuning-Stahlzahnräder für den Mini Inferno bei 'Strauss-Offroad-RC'
      Stahlzahnräder für die Außenplaneten bei der Fa. Mädler
      Getriebedeckel bei der Fa. AFV-Modell
      Passende Kugellager
      Hydraulikteile bei der Fa. Premacon

      Für den Achsumbau muss das Achsengehäuse nachgearbeitet werden, denn das große Tellerrad passt so nicht hinein. Auch passen die gekauften Achsdeckel überhaupt nicht und mussten von mir neu angefertigt werden. Die Zahnräder der Fa. Mädler haben alle einen Bund, der abgedreht werden musste. Aber nun ein paar Fotos:
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von zillertaler ()

    • Hier nun die gekauften Deckel für die Achsen, die überhaupt nicht passen. Keine Ahnung woran der Fehler liegt......... ich habe sie jedoch nicht reklamiert, da sie nicht teuer waren.
      Aus der Not heraus begann ich dann, selbst aus Messingteilen passende Deckel anzufertigen. Diese bestehen insgesamt aus 4 Teilen. Zuerst fertigte ich einen Prototypen aus Plexiglas an, um zu schauen, ob das überhaupt möglich ist. Es war möglich!!!! Am Ende noch in der eigenen Sandstrahlbox bearbeitet und lackiert. Schaut selbst:
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    • Nachdem ich das Differential soweit fertig hatte, musste ich natürlich neue Halbachsen anfertigen. Die Anschlussstücke an den Zahnrädern hatten lediglich eine 3mm Flachstelle und ein M3 Innengewinde. Wie soll ich da die Achsen befestigen? Da brauchte ich Hilfe von einem Fachmann, der das nötige Können und die Maschinen dazu hatte. Mit meiner EMCO Maximat V10 war ich da als Hobbybastler überfordert. Herbert - ein 'ausgewanderter' Modellflugkollege aus dem Zillertal, fertigte mir dann Anschlussteile nach meinen Vorgaben und die waren die perfekte Lösung. Eine Passung für die Flachstelle, eine M3 Senkkopfschraube zur Befestigung, eine M3 Madenschraube zum Fixieren der Halbachsen. Zuvor musste ich noch den Achskörper aufbohren, da der Durchgang zu klein war. (Alles auf volles Risiko) Das Stahlzahnrad auf der Halbachse habe ich aufgelötet, die M3 Senkkopfschraube musste ich abdrehen, da sie einen zu großen Kopf hatte. Hier die Fotos:
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    • Nun ging es an das Verbauen der neuen Hydraulikventile der Fa. Premacon, die eine ganz besondere Eigenheit haben: für die Ansteuerung der Doppelzylinder haben sie jeweils separate Anschlüsse, sodass T- oder Y-Stücke wegfallen. Ich habe mir die empfohlenen Servos gleich dazugekauft. Leider passten diese nicht genau mit der mitbestellte Halterung, da die Verzahnung nicht ganz in die Ruderhörner langte. Also musste ich knapp 1mm von der Halterung abfräsen. Frage mich nur, was einer macht, der keine Fräse zu Hause hat.....
      Aus Messing fertigte ich mir eine Grundplatte mit Schlauchführung an. Das schaute ich mir vom L576 der Fa. Premacon ab :D
      Dann musste ich vom Boden der Fahrerkabine einiges an Material wegnehmen, damit ich die Servos so weit wie möglich nach vorne rücken konnte und auch die Schlauchführungen Platz hat.
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    • Dann tauschte ich noch die Anschlüsse an den Zylindern aus, da die mit normalen Festo Anschlüssen aus Plastik versehen waren. Zudem habe ich noch am Hubgerüst die Lager mit Gleitbuchsen versehen, die ich aus Lagerbronze drehte und mit Reibahlen auf H7 Passung ausrieb. Die Lagerbolzen fertigte ich ebenfalls neu an und versah sie mit Haltelaschen mit M2-Schrauben. Bei der obersten Lasche (Kippzylinder oben) konnte ich mit dem Gewindebohrer kein Gewinde schneiden, da ich nicht zukam. Da hätte ich alles zerlegen müssen. Daher habe ich die Bohrung mit 1,8mm gemacht und hab dann mehrmals eine Schraube mit Innensechskant mit Gefühl rein- und wieder rausgedreht. So entstand soviel Gewinde, dass die Sechskantschraube Bombenfest hält. Blöd wäre nur gewesen, wenn eine Schraube im Loch abgebrochen wäre. Aber in diesem Fall hatte ich Glück! Weitere Fotos werde ich noch nachreichen.
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    • So, jetzt kommt wieder ein typischer Heimwerkerbeitrag, das Anfertigen eines neuen Tanks. Ursprünglich wollte ich den Originaltank vom L576 von Premacon kaufen. Da mir jedoch niemand sagen konnte, ob der Tank in den alten Graupner Radi passt, wollte ich das Risiko nicht eingehen. Also holte ich wieder meine Messingreste hervor und begann mit der Planung und Fertigung der Seitenteile. Ich habe mir noch eine 10 Jahre alte Tischkreissäge von Proxxon von einem Modellflugkollegen gekauft und gleich 3 neue Sägeblätter dazu. Ich war sehr gespannt, ob ich damit auch Messing schneiden kann. Was soll ich sagen - es funktioniert - und zwar zu meiner vollsten Zufriedenheit!!!!! Messingblech mit 3mm Stärke sind kein Problem, Rundmaterial mit 10mm Stärke auch nicht. Man muss natürlich mit Gefühl an die Sache herangehen und auf jeden Fall eine Schutzbrille tragen, denn die Späne fliegen einem trotz Absaugung um die Ohren.
      Von meinem Schwiegervater habe ich ein Biegegerät, das er mal auf einer Messe gekauft, jedoch nie verwendet hat. Dieses Gerät hat mir schon beim Bau meines ersten Baggers gute Dienste geleistet. Damit bog ich mir dann das Mittelteil. Ich verlötete alles mit Hartlot. Dann fiel mir auf, dass ich keine Öffnungen mehr zwischen Tank und Verkleidung hatte. Also fertigte ich mir eine solche mit einem Messingrohr. Die Anschlüsse drehte ich mir wiederum aus Messing. Ich überlegte lange, wie ich in das System einen Filter verbauen kann, denn außerhalb des Tanks war es nicht gut möglich, da die Leitungen alle kurz ausfallen. Also 'lieh' ich mir von meinem /ebenfalls im Bau befindlichen) Bagger den Sinterfilter aus und montierte diesen innen an die Ansaugleitung. Ich konnte kein System finden, wo ich den Filter nachträglich wieder reinigen könnte. Also blieb nur der Fixverbau im Tank.
      Anschließend gings noch zur Sandstrahlbox und ich war stolz auf mich und meine Fähigkeiten, da ich ja kein gelernter Metaller oder Schweißer bin. Der unten noch offene Tank klang wie eine Ziegenglocke. Wenn ich mal gar nicht mehr weiß was ich machen soll, dann baue ich solche auch noch selber :grins:
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    • So nun kommts......
      Ich verlötete die Ziegenglocke mit der Grundplatte, auf der auch der Ventilblock montiert ist, was auch gut funktionierte. Dann habe ich die Anschlüsse mit alten Schrauben verschlossen und es ging wiederum zur Sandstrahlbox Anschließend entfernte ich die Schrauben und wollte die Gewinde nochmals säubern, da diese durch die Hitze angelaufen waren. Natürlich macht man sowas mit dem Akkubohrschrauber. Und ohne zu Denken schnitt ich auch das Gewinde der Ansaugleitung nach und plötzlich klapperte irgend etwas im Inneren des Tanks. Es fuhr mir wie vom Blitz getroffen durch den ganzen Köper und es schoss mir ins Gehirn: ich Trottel, da war der Filter angeschraubt, der jetzt im Tank herumkullert. Ich musste mehrmals Schlucken, sonst hätte ich tatsächlich angefangen zu Weinen. Was mache ich jetzt, die ganze Arbeit umsonst??? Neuer Tank - das geht gar nicht. Also kam mir die Idee, eine Art 'Einstiegsluke' auszuschneiden, den Filter wieder anschrauben und alles wieder verschweißen. Leider ließ sich mit der Proxxon und der Trennscheibe keine schöne Öffnung erzeugen, auf die ich nur wieder ein 1,5mm Blättchen löten könnte. Also musste ich aus einem dickeren Material einen Deckel fräsen, denn ich wollte kein Volumen verlieren. Alles wieder verlötet, sandgestrahlt, grundiert und lackiert. Dann war ich wieder happy - vorerst.
      Beim Verschlauchen der Pumpe ging mir plötzlich ein Anschluss am Tank ab, an dem der Rücklauf vom Ventilblock angeschlossen werden sollte. Mir fiel ein, dass ich beim Anfertigen des Tanks den Platz hierfür schon ausgesucht hatte. Irgendwie war das Vorhaben jedoch von meiner Festplatte gelöscht und ich hatte wieder beinahe das Weinen im Hals. Jetzt wo der Tank schon lackiert war - wie soll das gehen? Die Messinghülse mit Innengewinde hatte ich ja schon angefertigt und diese lag (fast spöttisch) auf der anderen Werkbank. Nützt nix, dachte ich, da muss ich jetzt auch noch durch. Nur Hartlöten, das wollte ich nicht mehr. Also Loch bohren, Lack etwas abschleifen, Fittinglötpaste und Weichlot, kleinen Gasbrenner und Nippel einlöten. Ging mir gut von der Hand, nur mit der Spraydose etwas darüberlackiert und fertig. Bei der Verkleidung musste ich noch eine Ausnehmung für die Einfüllschraube vom Tank fräsen.
      Jetzt hoffe ich nur, dass mein inzwischen gekauftes Druckbegrenzungsventil von Festo so funktioniert, wie ich es geplant habe. Es ist laut Beschreibung allerdings nur für 10 Bar ausgelegt. Ich warte noch auf ein paar Anschlussteile, die ich von der Fa. Premacon nachbestellt habe. Das ist nun der aktuelle Stand. Ich zerbreche mir schon lange den Kopf, welche Motoren ich für Antrieb und Hydraulik nehmen soll. Ich möchte das Originalgetriebe und die Hydraulikpumpe verwenden, da mir Dino gesagt hat, dass die Teile sehr gut funktionieren würden. Er muss es ja wissen, denn er hat zwei Radis von Graupner. Über eure Erfahrungen und Vorschläge würde ich mich freuen. Ich weiß auch noch nicht, ob man den Radi insgesamt mit nur 7,2 Volt betreiben kann, ohne dass er an Kraft und Ausdauer verliert. Noch hätte ich die Wahlmöglichkeit. Die Eingebauten Bürstenmotoren werde ich auf jeden Fall ersetzen.

      Ich hab den Radi schon in der Werkstätte im Kreis fahren lassen, lenken kann ich ja noch nicht. So wie es aussieht, dürften die Differentiale funktionieren. Man kann deutlich erkennen, dass die äußeren Räder schneller drehen und der Kreis ist gleichbleibend. Wenn ich die einzelnen Räder mit der Hand drehe, dann merke ich schon, dass es teilweise noch etwas ruppelt. Aber ich gehe davon aus, dass sich die Zahnräder noch einlaufen werden.
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    • Hallo zillertaler,

      ein schöner mit Bildern geschmückter Umbaubericht. Da kommt fast Wehmut auf, da ich meinen Graupner-Radlader auf Grund der Probleme mit den Achsen verkauft habe- damals war ich aber auch noch nicht im Besitz einer Drehe und Fräse um diese Umbauarbeiten hätte durchführen zu können.

      Bitte weiter berichten!

      Grüße
      Ralf
    • Danke für die Lorbeeren. Heute sollten noch die fehlenden Anschlussnippel kommen, dann werde ich die Hydraulik anschließen und mal einen Test machen. Mal sehen, ob meine 'Ziegenglocke' und alle Anschlüsse dicht sind. Das werde ich noch mit dem originalen Pumpenmotor machen. Druckmanometer leihe ich mir wieder von meinem Komatsu PC490 aus, da diese Baustelle im Moment 'Urlaub' hat. Hoffentlich fliegt mir nicht der Druckregler um die Ohren. Ich werde auf jeden Fall berichten.

      Sollte noch jemand alte originale Graupner Achsen rumliegen haben, ich würde noch welche für weitere Experimente benötigen.

      Ernst
    • Hallo Modellkollegen!

      Nach einer längeren Pause möchte ich über meine zwischenzeitlichen Aktivitäten berichten, diesmal in Kurzform - jedoch wieder mit Bildern.
      4 Wochen Urlaub im Juli - keine Lust an den privaten PC zu gehen, da beruflich den ganzen Tag vor dem "Kompjuter"
      Umbauarbeiten an meinem Bastelraum - vorher ganze Front mit Stahlrahmen mit Glas, außen mit Styropor gedämmt und verputzt, ständig Feuchtigkeit im Raum. Nachher gebrauchte Haustür, neue Fenster, Holzwand mit Steinwolle isoliert, Verkleidung der Wand mit MAX-Platten - alles dicht!
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    • Die erste Variante mit meiner Hydraulik ging voll in die Hose!
      Nicht nur, dass ich in der Ansaugleitung im Tank einen Sinterfilter eingebaut habe, nein - auch das Druckmanometer habe ich in der Rücklaufleitung eingebaut. Zudem habe ich mir eingebildet, einen Druckregler von Festo zu probieren, da ich den günstig im Netz erstanden habe. Der ist jedoch nur für 10 Bar geeignet. Also habe ich den Druckregler wieder ausgebaut und war voll enttäuscht, dass ich überhaupt keinen Druck zusammenbrachte. In meiner Verzweiflung fragte ich wieder "Dino" um Rat, der mir in schlechten Tagen immer wieder zur Seite stand.
      Hier die Bilder der "verhauten" Konstruktion:
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    • Ein neuer Pumpenmotor musste her und "Dino" hat mir einen goldenen Tipp gegeben. Im Netz bot jemand 4 Stk Faulhaber Motoren zum Verkauf an, die ich gleich allesamt kaufte. Das Problem: der alte Motor hatte eine 3mm Welle, der Neue natürlich eine 4mm Welle. Das Ritzel war lediglich aufgeklebt oder aufgeschrumpft. Auf jeden Fall war es trotz Heißmachen nicht von der Welle zu kriegen. Mit einem Abzieher konnte man nicht ran, also blieb nur die Möglichkeit der Brachialgewalt. Alten Motor komplett zerfleischt und das Ritzel mit einem Durchschlag von der Welle geklopft. Dann im Internet erkundet, ob es ein passendes Ersatzritzel gäbe - auf volles Risiko das Originalritzel mit 3,9mm aufgebohrt und mit einer Reibahle H7 auf 4mm aufgerieben. Ritzel auf neuen Motor geklebt - hält bombenfest. (Glück gehabt)
      Ich hatte mir noch einen Adapter gedreht, der zwischen Motor und Hydraulikpumpe sollte, da die Bohrungen vom Motor natürlich nicht passten. Mit dem Teilapparat die Löcher gebohrt und zusammengebaut. Der Adapter hat mir jedoch nicht gefallen und ich habe diesen dann als Bohrlehre genutzt und den Motor an den Originalhalter montiert. Passt perfekt. Hier die Bilder dazu:
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    • Jetzt musste wieder ein neuer Tank gebaut werden, da ich ja im ersten Tank den Filter eingebaut hatte. Außerdem war mir die Ausnehmung seitlich für die Leitungen sowieso zu groß, und Messing hatte ich vom Recyclinghof zum Kilopreis erworben. Und mit der Proxxon Tischkreissäge war das Zuschneiden eine Kleinigkeit. Diesmal sollte ein Filter verbaut werden, der 1. von außen wechselbar ist und 2. in die Rücklaufleitung verbaut wird. Ich habe von einem Metallfilter aus der Fliegerei das Sieb entnommen und entsprechende Teile aus Messing gedreht.
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    • Inzwischen habe ich auch einen ordentlichen Druckregler und die passenden Anschlüsse bei Premacon bestellt und in Gedanken schon eingebaut. Leider lief es wieder nicht rund, da ich den Anschluss dafür am Tank an der falschen Stelle angebracht hatte. Auf den Fotos vom L576 sieht alles so einfach aus.......
      Gut - einen Stopfen angebracht, neuen Anschluss aus Messing gedreht und unten am Tank eingelötet - Schaden behoben. Meine Drehbank mit Fräse hat sich schon X-Fach bewährt, ebenso der ständige Einkauf von Rundstangen in Meterware
      Hier die Entstehung vom neuen Tank bis zur fertigen Montage. Die Schläuche werden durch die Abdeckung in die entsprechende Ausnehmung gedrückt.
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    • Eine Fleißaufgabe habe ich noch gemach, nämlich die Pendelachse mit Bronzebuchsen gelagert. Diese hatte in der Originalversion sehr viel Spiel. Die Buchsen habe ich selbst gedreht und ausgerieben und ich habe eine durchgehende Welle verbaut, so wie sie auch beim L576 verwendet wird.
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