Der Umbau unseres Carson Goldhofer Tieflader Aufliegers wie z.B verbreitern und lenkbar machen .

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    • Der Umbau unseres Carson Goldhofer Tieflader Aufliegers wie z.B verbreitern und lenkbar machen .

      Hallo,


      ein großer Teil der Arbeiten die ich hier aufzeige wurden schon vor einigen Monaten gemacht gehören aber mit zu diesem Bericht.


      Angefangen hat es damit das ich Plastikriffelbleche von der Ladefläche entfernt habe und statt dessen die

      Ladefläche mit Holz belegt habe.

      Die Schraubenimitationen wurden mit einem Lötkolben eingebrannt.





      Danach wurde die Pritsche detailiert.








      Ca. drei Monate später begann der eigentliche Umbau.

      Als erstes ging es an die Verbreiterung.

      Der Grund dafür war die Anschaffung unseres Liebherr 944 Abbruch( Bagger ) bei dem wir uns entschieden hatten

      den Unterwagen auf die mittlere Einstellung ( breiter ) einzustellen.

      Dadurch passte er nicht mehr auf den Goldhofer .

      Die Verbreiterung bestand aus zwei Messingblechstreifen 12mm x 580 mm x 1 mm ,

      so wie sechs Aufliegewinkel aus Messingprofil geschnitten mit einer Schenkellänge von 10 mm x 10 mm x 1 mm .

      Auf der Länge von 580 mm wurden insgesammt Drei davon am Anfang , der Mitte und am Ende verbaut.

      Diese tragen die Hauptlast der 17 Kg Baggergewicht und den Rest die Carson ausklappbaren Aufliegewinkel.








      Die Endstücke wurden in der gleichen Art gefertigt.





      Nach diesen Arbeiten wurde die Verbreiterung lackiert.


      Grüße Bodo
      Mitglied der IG Stonebreaker-Area

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    • Hallo,


      ich habe mich entschieden auch den Belag des Tiefladers zu erneuern.

      Die neuen " Bohlen " sind schon durch ihre Abmessung von Breite 8 mm , Länge 115 mm und einer Stärke von 3 mm

      etwas rustikaler als die Alten, deswegen wurden auch die Schrauben ihnen angepast.

      Die Schrauben wurden bei jeder Bohle versenkt angebracht.





      Der neue Bohlenbelag, ist so glaube ich aus Buche.





      Auch die Rampen wurden belegt.





      Die neue, verbreiterte Seitenansicht .





      Nach diesem Teil des Umbaues haben wir , als mein Sohn auch mal Zeit hatte , den Zug eingepackt und sind

      zu unseren Parcour aufgebrochen. Dort wurde Alles intensiv getestet.

      Dabei stellte es sich heraus das es dort doch einige, für den Tieflader, knifflige Ecken gab wo er kaum herum kam.

      Also wurde entschieden das er lenkbar umgebaut werden mußte.

      Doch davon beim nächsten mal mehr.


      Grüße Bodo
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    • Hallo Bodo

      Ich weis nicht wie Du die Lenkachsen steuern möchtest.
      Ich habe einige Tieflader gebaut. Dabei auch einiges getestet.
      Der letzte Test war mit Steuerung über Königszapfen mit Hallsensor mit Magnet.
      Das könntest Du in meinem Baubericht in einen anderen Forum anschauen.
      Diese Lösung braucht halt sehr wenig Platz. Elektronikteile gibt's von Fa Mehrbold.

      Gruss

      Sigi
    • Hallo Andy und Siggi ,

      einen schönen guten Morgen.


      Zum besseren Verständnis meiner Art zu arbeiten muß man wissen das meine flächenmäßigen Möglichkeiten

      zu arbeiten sehr eingeschränkt sind .

      Das betrifft meine Werkstatt, eine ehemalige Besenkammer, mit einer Grundfläche von 1,5 qm

      und dadurch auch meinen Maschinenpark.








      Leider ist auch meine Gesundheit auch nicht mehr ganz zufriedenstellend.

      Aus diesen Gründen versuche ich auf fertige Produkte bei meinen Arbeiten zurück zu greifen.


      Aber zurück zum Goldhofer .


      Im Web bekommt man jede Menge Infos über Goldhoferumbauten. die aber entweder nicht meinen Möglichkeiten entsprechen

      oder mir einfach schlicht und ergreifend zu teuer sind.


      Mir fiel eine andere Möglichkeit ein.


      Warum sollte ich nicht drei Tamiya LKW Lenkachsen verbauen.

      Denn davon habe ich durch meine Umbauten einige liegen.

      Auf diese idee brachte mich damals übrigens genau die Werbung die Andy anführte .


      In Gesprächen mit Kollegen darüber kam zwar oft die Aussage " das geht nicht " oder

      " wenn es gehen würde hätte es schon längst Jemand gemacht " und ähnliche Aussagen.

      Aber das hat mich , wenn ich ehrlich bin, mehr angespornt als abgeschreckt.


      Ich habe die ganze Geschichte erst einmal grob vermessen und dabei festgestellt es könnte funktionieren.


      Also habe ich die erste Laufachse des Goldhofers ausgebaut.





      Dann die erste Tamiya Lenkachse eingebaut.





      Es ergab sich dadurch eine Veränderung in der Spurbreite ( ca. 15 mm ) und die Gesammthöhe vergrößerte sich um ca. 5 mm .

      Natürlich weiß ich das es nicht " scale " ist aber ich will ihn nutzen und nicht vermessen.

      Zusätzlich kam ich damals nicht darauf wie ich es hätte ändern können.


      Heute würde ich aus den Achsen in der Mitte ein Stück heraustrennen, dann mit einem passenden Vierkantrohr muffen,

      verkleben und verschrauben , fertig .


      Der arbeitsmäßige Aufwand für den Einbau der Tamiyaachsen war gering .

      Es musten pro Lenkachse nur vier Befestigungsplatten mit vier Löchern erstellt und mit den Achsen montiert werden.

      Die Veränderung in der Höhe war für mich sogar positiv da alle unsere Fahrzeuge einsatzbedingt ca 6 mm höher gelegt sind.

      Auch die Veränderung der Spurbreite machte sich kaum bemerkbar da vorher die Ladefläche ja auch verbreitert wurde.


      Ich bin froh das die Räder einen etwas größeren Abstand zu den Radausschnitten des Goldhofer bekommen haben.

      Denn die Räder drehen beim Lenken nicht auf der Stelle sondern schwenken bauartbedingt auch etwas vor und zurück.

      Ohne den vergrößerten Abstand hätten sie beim Lenken an den Radausschnitten geschliffen.


      Hier mit eingeschlagener Lenkung.





      Um den Eindruck mit Ladung zu erhalten mal mit per Hand geladenen Bagger.





      Grüße Bodo
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    • Hallo,


      alle Lenkachsen sind verbaut und auch die ersten zwei Spurstangen sind montiert.





      Nun werden schon die Servos eingebaut.

      Für jede Achse ein Servo auch das erste Lenkgestänge ist montiert.





      Alle drei Servos wurden paralel angeschlossen .

      Die Servohörner sind in unterschiedlicher Länge verbaut so das die Räder unterschiedlich stark einschlagen.

      Von Vorne nach Hinten gesehen die Räder der ersten Achse am wenigsten und die dritte Achse am stärksten.

      Mal schnell eine Fernsteuerung angeschlossen um die Funktion zu testen.





      Es funktioniert .


      Auf dem nächsten Foto ist der unterschiedliche Lenkeinschlag schlecht zu erkennen aber die Unterschiede

      sind gut am Winkel der einzelnen Lenkgestänge zu erkennen.





      Auch hier ist es schlecht zu erkennen aber man sieht wie weit die Räder einschlagen können.





      Wichtig für mich ist das es funktioniert und das macht es.

      Es funktioniert auch wenn der Goldhofer beladen ist.

      Trotzdem überlege ich ob ich nicht eventuell zur Sicherheit die alten Servos gegen Stärkere ( z.B. 12 Kg Servos ) austauschen sollte.


      Den Gesammteindruck mit der zu breiten Spur, finde ich nicht so schlimm .





      Die Stromversorgung der Servos erfolgt dierekt von einem 6 Volt Accu der später unter dem Goldhofer montiert wird.

      Nur eine Signalleitung geht von den Servos nach Vorne zur Zugmaschine ( Empfänger ) .


      So , damit bin ich zufrieden. :meinung:


      Als nächstes werde ich meine Idee von den nicht sofort zu sehenden Auffahrstützen in Angriff nehmen.


      Grüße Bodo
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    • Servus Bodo,

      glaube du müßtest die Lenkung noch mal etwas überdenken. Den die erste Achse darf nicht so weit lenken als die Letzte. So werden die Reifen in den Kurven radieren und schleifen. Ich hoffe du verstehst was ich damit meine aber trozdem ist der Lenkeinschlag super und vorallem wenn jede Áchse ein Servo hat, hat auch jede Achse volle Kraftübertragung :thumbsup:
    • charly schrieb:

      Servus Bodo,

      glaube du müßtest die Lenkung noch mal etwas überdenken. Den die erste Achse darf nicht so weit lenken als die Letzte. So werden die Reifen in den Kurven radieren und schleifen. Ich hoffe du verstehst was ich damit meine aber trozdem ist der Lenkeinschlag super und vorallem wenn jede Áchse ein Servo hat, hat auch jede Achse volle Kraftübertragung :thumbsup:


      Hi
      die Tieflader-Lenkachsen sollte man nach dem Ackermann Prinzip einstellen.
      Da kannst ja bei Google schauen.
      Wenn Du genauere Info möchtest. Melde dich, ich habe eine Anleitung

      Gruss

      Sigi
    • Hallo Charly , hallo Siggi ,


      danke für Eure Aumerksamkeit.


      Habe noch einmal neue Fotos gemacht auf denen hoffentlich besser zu sehen ist das die Lenkachsen

      nach Ackermann, wie ich es schon beschrieben hatte, eingestellt sind .

      Die erste Lenkachse mit dem geringsten und die Dritte mit dem größten Lenkeinschlag der drei Achsen.

      Zusätzlich hatte ich auch auf die unterschiedlichen Winkel der Servolenkgestänge, die durch die verschiedenen

      Befestigungspunkte in den Servohörnern entstanden sind, verwiesen.

      Sollten die unterschiedlichen Lenkeinschläge in der Praxis nicht ausreichen so kann ich sie immer noch

      in den Winkeln zueinander verändern.


      Hier die Fotos die die unterschiedlichen Einlenkstellung der Räder hoffentlich deutlicher zeigen.








      Selbst wenn man alle drei Lenkachsen neu kaufen müste ist es immer noch eine preiswerte Möglichkeit den Goldhofer mit

      einfachen Mitteln lenkbar zu machen da man ja auch die original en Räder weiter verwenden kann.


      Grüße Bodo
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    • Hallo,


      nun die Umsetzung meiner Idee von den nicht gleich zu sehenden Auffahrstützen.

      Es sind klappbare Stützen.

      Dazu greife ich wieder auf ein fertiges und auch sehr preiswertes Produkt zurück.

      Auf die Mechanik mit integrierter Elektronik für Ausklappfahrwerke aus dem Flugmodelbau.





      Hier schon beim Abschlußblech des Goldhofers befestigt.





      Im ausgeklappten Zustand .





      Um mal optisch das Größenverhältnis auf zu zeigen.





      Wenn ich es Heute zeitlich schaffe werde ich noch die eigentlichen Stützen aus Messing herstellen und auch noch auf

      den Klappachsen aufschieben und verschrauben.


      Grüße Bodo
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    • Hallo Bodo, super wie du die Lenkbaren Achsen realisiert hast. Wieder eine Idee, die ich mir merken muß :Danke1: .

      Die lösung mit den Ausfahrbahren Stützen find ich auch genial, hast du eventuell einen Link zu diesen Ausklappfahrwerken?


      In ferner Zukunft steht bei mir auch ein Tiefleder am Plan, da wird ich dann deine Lösungen mit einfließen lassen.....

      :Danke1:
      Gruß
      Christian
      Gruß
      Christian
    • Hallo,


      die Stützen die auf die Mechanik kommen sind fertig.





      Dieses Bild erklärt auch die unterschiedliche Kröpfung der Stützplatte.

      Montiert in eingeklappter Stellung .





      Und ausgeklappt .





      Um mal Ihre Anordnung unter dem Goldhofer zu zeigen.





      Und den Goldhofer auf die Räder und die Stützen gestellt.





      Fertig bis auf die Farbe .

      Da entscheide ich mich für ein freundliches Schwarz .

      Es kann sein das die Stützen 1 bis 2 mm zu lang sind aber das müssen wir in der Praxis testen.


      Noch sind die Stützen von Außen zu sehen aber sie verschwinden demnächst hinter verschließbaren Behältern die unsere Firma

      für Kleinteile hat an diesen Stellen montieren lassen .



      Habe gerade doch noch die Stützen um knapp 3 mm gekürzt.





      Sie stehen jetzt im unbeladenen Zustand des Goldhofers frei und können auch unbehindert bewegt werden.

      Wenn im ausgefahrenen Zustand der Stützen der Bagger den Goldhofer befährt wird sein Gewicht den kleinen

      Federweg der Luftbalgenfederung überwinden und die Stützen auf den Boden drücken.

      Somit kann der vordere Teil des Goldhofers beim befahren des Baggers durch sein Gewicht nicht mehr nach oben gedrückt werden.



      Grüße Bodo
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    • Hallo,


      nach dem der Bereich Auffahrstützen abgeschlossen ist wende ich mich dem bauen des Auffahrrampen Antriebes zu.


      Nach eingehender Recherche im Web wollte ich den Antrieb per Kette realisieren.

      Wurde aber wieder von mir verworfen da ich das Übersetzungsproblem nicht zu meiner Zufriedenheit lösen konnte.

      Habe mich entschieden das Ganze mit Kegelrädern zu bauen die von einem langsam laufenden Getriebemotor angetrieben werden .





      Diesen Bereich muß ich dafür anpassen.





      Hier muß der Ausschnitt für das große Kegelrad hin.





      Es lebe das Dremeln.





      Die Auffahrrampen sind am Carson Goldhofer jede mit einer eigenen Achse gelagert.

      Das wird auch geändert.

      Es wird eine durchgehende Achse verbaut auf der das große Kegelrad befestigt ist.

      Dazu wurde eine 6 mm VA Stange abgelängt .





      Die Einkerbungen für die Sprengringe habe ich auf der laufenden Drehbank mit Hilfe einer Trennscheibe geschliffen.





      Am Nachmittag geht es weiter.


      Grüße Bodo
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