Case CX750D

  • Hallo Jonas,


    schön, das dir mein Schäufelchen gefällt. Ich hoffe die Schaufelzähne halten lange. Wenn sie dann doch mal abgenutzt sein sollen, werde ich sie erhitzen und dann die Zähne ziehen :) .


    Ich wollte sie nicht verschrauben, da der Zahnhalter normalerweise verschweißt ist und nur der Zahn selber gewechselt wird.


    Gruß Andreas

  • Respekt zur Schaufel und auch zum Rest des Baggers; :staunen:


    Welche Blechstärken hast du bei der Schaufel und wo lässt du die Messingteile lasern? Hast du bei der Schaufel auf Verbindungslaschen? Hart- oder weichgelötet?


    Viele Fragen!! :schreck:

    Wünsch euch was!
    Thomas

  • Servus Bernd,


    danke für deine Antwort. Hast du oder einer deiner Modellkollegen 3mm Messingrohr verwendet und welche Erfahrung habt ihr damit? Wegen dem Maßstab würde ich teilweise M3 Verschraubungen verwenden. Gibt es da Probleme wegen des geringen Innendurchmessers?


    Servus Thomas,


    für die Schaufel hab ich 1 und 2mm Blech verwendet. Bei einer Firma in meiner nähe, persönlicher Kontakt und preislich deutlich günstiger als bei den meisten online Anbietern. Die Schaufel wurde ohne Verbindungslaschen gemacht. Ich würde dies aber beim nächsten mal bei dem einen oder anderen Teil machen. Das ganze wurde weichgelötet.



    Gruß Andreas

  • Hallo Andreas,
    beeindruckende Arbeit. :respekt:


    Mich würde einmal interessieren, wie du beim Löten deiner Teile vorgehst, da das bei mir auch demnächst ansteht. Was für ein Lot verwendest du mit welcher Temperatur? Benutzt du auch ein Flussmittel?


    Gruß Philipp

  • Hallo Philipp,


    schön das es dir gefällt was ich so mache. Ich verwende das Lot von Sanniol Typ S321 das funktioniert ganz gut. Hab div. andere ausprobiert die aber alle nicht richtig gut gingen. Bei der Temperatur kann ich keine genaue Angabe machen. Ich erhitze die Bauteile mit dem Heißluftföhn. Laut Datenblatt schafft dieser bis 630°C. .
    In dem Lötzinn ist bereits Flussmittel drin. Somit nehme ich kein Flussmittel.


    Gruß Andreas

  • Hallo zusammen,
    bin gerade dabei die Hydraulikleitungen für den Bagger zu machen. Da einiges gelötet ist im Bereich zu den Übergängen von Rohr zum Schlauch stellt sich für mich folgende Frage. Ist es möglich die Hydraulik auch zu Testzwecken mit Wasser zu betreiben? Ich sehe darin folgende Vorteile.
    1. Das System wird gereinigt -> Rücklauf nicht in den Tank -> Kontinuierlicher Frischwasser Vorlauf (Saugseite Pumpe)
    2. Mögliche Undichtigkeiten an den Lötverbindungen festzustellen um diese ohne Öl im System nachzuarbeiten.
    3. Ein Öl freies System vor dem Lackieren.
    4. Staubrückstände setzten nicht sofort den Filter zu
    Gruß Andreas

  • Hallo zusammen,
    hab mal ein wenig am Schwenkwerk weitergemacht. Ich wollte mal einen anderen Weg gehen und hab mich dafür entschieden keinen Innenzahnkranz oder Zahnrad zu verwenden. Mein Ansatz war es möglichst große Lager zu verbauen und durch den Abstand der Lager die Hebelwirkung an den Lagern zu verringern (siehe Zeichnung). Dadurch entschied ich mich für ein Schneckenrad.
    Untersetzung Motor - Getriebe 4,4:1
    Untersetzung Schneckenrad 50:1


    Gruß Andreas


    2020_03_15_Schwenkantrieb_1.jpg2020_03_15_Schwenkantrieb_2.jpg

  • Hallo zusammen,


    es ging wieder einmal ein wenig weiter. Die Verrohrung für den Ausleger ist fertig und mit 20bar Druckluft im Wasserbad abgedrückt.

    Zum Abdrücken hab ich eine Dämpferpumpe für´s Fahrrad verwendet. Die Ketten sind nur provisorisch drauf.

    Gruß Andreas


  • Hallo Jonas,


    es gibt keinen Verbindungsschlauch zwischen Ventilblock und Verrohrung. Ich habe das mit Winkelverschraubungen umgesetzt um nicht noch eine Verbindungsstelle an einer schwer zugänglichen Stelle zu haben die undicht werden könnte. So ist es möglich die Verschraubungen im nachhinein noch zu lösen. Die Nippel für den Schlauch wurden abgeschnitten und die Bohrung auf 3mm vergrößert.


    Gruß Andreas