"Mal wieder ein" 385er ;) in 14,5

  • Grüße! :hand:


    Erstmal danke Dirk für deine lobenden Worte. :squint


    Nach ein paar Wochen Abstinenz melde ich mich mal wieder zu Wort. Bei mir ist in der Zeit einiges passiert. Ich konnte zum Bsp. vor 4 Wochen endlich meine Räumnadeln in meinen Händen halten, meinen Hydrauliktank löten und mich um meinen Drehantrieb kümmern. Aber ich erkläre es lieber wieder anhand der Bilder.



    Wie ihr ja schon in meinem vorherigen Bericht gelesen habt, habe ich meine Teile so gebaut, dass ich sie zusammenstecken konnte. Somit waren sie an dem Platz wo sie hingehören und es lies sich wunderbar zusammenbauen. Hier seht ihr den Anfang vom Tank. Ich habe alles mit Lötpaste von "Rothenberger" eingepinselt und dann mit Lötzinn verlötet. Die dünnen Stäbe sind zur Stabilisierung des Tanks gedacht. Die vier Rohre als Durchflussverbindung für die zwei Kammern. Ich habe mich bei dem Tank an die Vorbilder der anderen Modellbauer im Forum gehalten, deswegen werdet ihr wohl nicht viel "neues" sehen.



    Die verzinkten Rohre und die Messingbleche, welche aus dem Tank heraus stehen sind nur als Abstandhalter gedacht. Wenn man den Blechen genügend Luft zu den Rohren in der Mitte lässt kann man sie auch danach herausziehen. Oder man muss es nochmal heiß machen. :warsnicht:



    Also ich muss zugeben, dass das Löten bis zum Deckel wunderbar geklappt hat. Also nicht nur das Löten sondern auch die Verschraubung des Tanks für das Löten. Ich habe schon befürchtet, dass mir das mehr Arbeit macht. Beim Deckel war es ein bisschen knifflig aber es hat gut geklappt. Auch die Winkligkeit ist gegeben.



    Hier seht ihr ein Drehteil, welches oben auf den Tank gelötet wurde. Anbei sind M0,6 Schrauben zu sehen. Es ist schon bisschen Verspieltheit dabei, aber ich finde das macht Modellbau dann auch aus.



    Jetzt wurde das löten ein bisschen herausfordernder, da das Lötzinn, je nachdem wie der Tank stand, immer weg gelaufen ist. Es ist halt wirklich eine Übungssache, wenn man das noch nicht gemacht hat.



    Hier seht ihr den Tank von unten. Die Langlöcher links und rechts am Tank sind zur Ausrichtung des Tanks auf dem Oberwagen. So kann ich ihn wunderbar in Position bringen.



    Und hier seht ihr den "fast fertigen" Tank. Es fehlen nur noch die Deckel für die Luken, die Griffstangen und die Ölfilter. Eine Dichtheitsprobe konnte ich durch die fehlenden Deckel noch nicht machen. Aber auf den ersten Blick sieht es ganz gut gelötet aus. :squint



    Auf dem folgendem Bild seht ihr einen Teil der Verkleidung für den Hydraulikverteiler des Monoblocks. wie ich ihn gebogen habe.



    Auf den folgenden zwei Bildern könnt ihr den Tank und die Verkleidung nochmal begutachten.



    :lack:beste Modellbaugrüße, Marcel

  • So, wie gings gleich weiter? :kratz:


    Ach ja Räumnadel und Schwenkantrieb.

    Ich habe mir das Räumnadel-Set von Paulimot (2,3,4mm) bestellt. Ich dachte für den Preis kann man nichts verkehrt machen und bin auch mit der ersten Arbeit ganz zufrieden. hier nochmal ein Bild des Koffers.




    Hier ist mein Schwenkantrieb zusehen.




    Nach dem der Schwenkantrieb fertig war habe ich mich an die Verkabelung meiner Drehdurchführung gemacht. Hier wurde alles mit Schrumpfschlauch isoliert, so dass die Drähte untereinander keinen Kurzschluss geben.






    Nachdem ich alles zusammen gebaut habe konnte ich einiges feststellen.


    1. Der Schwenkantrieb funktioniert und dreht schon mal. :thumbup:

    2. Meine Neue Lagerung des Drehkranzes mit den zwei Lagern funktioniert deutlich besser als zuvor. Es ist kaum ein Spiel vorhanden. :thumbup:

    3. Die Drehdurchführung macht das was sie machen soll! Es gibt Durchgängig Kontakt bei 360 Grad Rundlauf. :thumbup:

    4. Ich bin mit meinem Schwenkantrieb nicht zufrieden. :thumbdown:


    Warum bin ich nicht zufrieden? Zum einen läuft der Motor ein wenig nach, wenn die Spannung schon abgeschaltet ist. Und zum anderen hat der Drehkranz bei der Rotation zu viel Spiel. Um es Richtig zu schreiben. Wenn ich den Bagger am Arm oder selbst am Oberwagen anfasse dreht er sich um ein paar Grad. Das liegt nach meiner Meinung an dem Spiel der Zahn- und Kelgelräder untereinander! Ich hoffe ihr wisst was ich meine? :kratz:

    Abhilfe will ich damit schaffen, dass ich nochmal am PC etwas konstruiere. Ich möchte statt die Kegelräder einen Schneckenrad-Antrieb als Übertragung auf das Zahnrad zum Zahnkranz verwenden. Ich denke so kann ich das Spiel minimieren! :kratz:


    Viele von euch haben dennoch einen Schwenkantrieb mit Kegelrädern. Habt ihr da kein Spiel? Also dreht sich euer Oberwagen nicht, wenn ihr ihn anfasst? (Ich meine nicht gegen die Motorkraft drehen!)

    Vielleicht liegt es auch an meinen Getriebemotor? :Denk:

    Ich würde mich sehr über Anmerkungen,Tipps oder Erfahrungen von euch freuen!


    Auf den letzten zwei Bildern könnt ihr schon mal sehen, wie es bei mir weiter geht. Ich mache mich schon mal an mein Gestell für den Heckaufbau. Ich habe Sie auf der Bandsäge zugeschnitten und angefangen sie zu Bohren und Fräsen. Ich werde das Gestell wie einen Baukasten bauen, indem ich alle Stangen zusammenschrauben kann. Ob ich es dann noch verlöte stellt sich dann danach heraus.




    Ich wünsche einen schönen Sonntag und hoffe auf ein paar Antworten von euch!. :hand:

    :lack:beste Modellbaugrüße, Marcel

  • Vll liegt es an der Verbindung Ritzel Welle die in den Innenzahnkranz geht da sieht das auf dem Foto aus als wäre die Welle schief abgeflacht und Pass Feder Reitet dann auf der Schrägen Fläche ein wenig, der Schwenkantrieb is ganz Unbarmherzig bei sowas :P

    ____________________________
    Gruß Christian




    Gott schütze uns vor Sturm und Wind und Bagger die aus Japan und Amerika sind !

  • Hallo,

    ist die Passfeder in das Zahnrad und die Welle eingelassen?

    -- Leistung sagt aus wie schnell man gegen eine Wand fährt, Drehmoment wie weit man die Wand verschiebt--

  • Hallo Marcel

    Das Spiel wirst du nie ganz raus bekommen.

    Dazu brauchst du ein 2tes das etwas gespannt eingebaut wird.

    Aber bei den Kegelrädernist da schon Schluß.

    Ich hoffe du hast schräg (kreisförmig) verzahnte Zahnräder genommen

    Du hast ja auch ne ordentliche Masse die du im kreis bewegst .

    Diese wird nur durch das kleine Zahnrad mit vermutlich einer 6er Welle abgefangen.

    Das der Motor da nachläuft schont dein Getriebe.

    Ansonsten benutze einen mit Bremse ( glaube EMK bremse,bin aber nicht sicher)

    Gruß Christian

  • Hallo Jungs, erst mal herzlichen Dank für eure Beiträge. Auf der Welle und in den Zahnrädern ist natürlich eine Nut eingelassen. Ich vermute, dass da wohl zum einen das Spiel etwas zu groß ist. Ich werde das auf alle Fälle demnächst nochmal ausbauen und schaue mir das nochmal an.

    Ich hatte auf der 6er Antriebswelle die "Nut" einfach flach abgefräst (also größer wie die Passfeder ist). Ich werde in die neue Antriebswelle einfach die Nut genau auf die 2mm fräsen.


    Also danke für eure Anmerkungen :D:


    die letzte Woche habe ich mal die Füße bissl hoch gelegt und die Werkstatt ruhen lassen. Aber davor konnte ich noch bissl was fertig bekommen.


    Wie ihr bei meinem letzten Beitrag gesehen habt, hatte ich schon meine Messingstangen für meinen Heckaufbau (Rahmen) auf Maß gefertigt. Nun waren die Löcher und Steckverbindungen dran.






    Hier wird eine Aufnahme für drei Lüfter gefertigt. Die Lüfter haben eine Abmessung von 30x30. Ich glaube ich hatte das bei Holger und Stefan seinem Bagger gesehen und das hatte mir sehr gefallen. So sieht man später unter den Blechen noch ein paar Details.




    Das Gestell ist mit M2 Schrauben verschraubt. Die Bleche möchte ich später mit M1,4 Schrauben verschrauben oder zum Teil (die festen Bleche) anlöten.



    Der Rahmen besitzt Stahlstifte (hier noch nicht zu sehen) und wird so an der passenden Stelle am Aufbau gesteckt und kann dann zusätzlich noch festgeschraubt werden.



    Und so sieht es jetzt aktuell aus. Der Rahmen passt wie Angegossen. Ich hätte nicht gedacht, dass er so gut passt. Auch bei der Fertigung hat alles Prima funktioniert. Ich musste nur bei zwei Löchern nachbessern, da die Abstände da nicht gepasst haben.





    Ich bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis und muss nun für die kommende Woche ein bisschen die Motivation suchen. :warsnicht: Zur Zeit fehlt mir ein bisschen die Lust, aber die kommt bestimmt bald wieder.

    Als nächstes möchte ich erstmal noch den Tank zu Ende bauen (Die Deckel z.Bsp.) und dann schauen wir mal ob´s Richtung Rahmen weiter geht (Da fehlen mir die passenden Schrauben und eine Hebelschere für die Bleche) oder ob ich schon jetzt nochmal zum Schwenkantrieb schaue.


    Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche. Bis demnächst :hand:

    :lack:beste Modellbaugrüße, Marcel

  • Ein großes Hallo und Zurück aus der Sommerpause. :hand:


    Ja was soll ich sagen? Zum einen finde ich es schade, dass der Herbst nun Einzug hält aber zum anderen auch schön, dass wieder mehr "schlechteres" Wetter kommt, so dass ich mich wieder öfter in meiner Werkstatt sehe. Ich habe Anfang September meine Sommerpause beendet und schon wieder bisschen los gelegt.


    Der Öltank war ja im Großen und Ganzen schon fast fertig, es haben nur noch paar Verschönerungen gefehlt. Ich hatte angefangen die Ölfilter zu bauen. Da ich nicht unbedingt Teile drucken lassen möchte habe ich Sie selber hergestellt und habe mich an die Filter von Charlottes CAT gehalten, weil diese mir sehr gut gefallen haben.




    Die Stifte dienen zur besseren Verbindung der Teile. Die Teile wurden danach zusammen gelötet.



    Oben auf dem Kopf (dort wo die 4 offenen Löcher sind) werden noch M0,6 Schrauben eingeklebt.



    Hier könnt ihr den Tankdeckel und zugleich Abdeckung des Entlüftungsventils sehen. Versehen wurde er mit einem Mini-Schloss.




    ...gleich gehts weiter :undweg:

    :lack:beste Modellbaugrüße, Marcel

  • .. so schon wieder da.


    Als nächstes habe ich mich an den Ölkühler gemacht. Da ich hoffe :warsnicht: dass ausreichend Platz in meinem Bagger ist, daher wollte ich auch einen Ölkühler einbauen und habe versucht recht gut am Originalmaß zu bleiben. Deswegen sieht er im Vergleich zu anderen Modellbaggern etwas größer aus. Der Elektrolüfter hat die Abmaße 80x80x25.


    Als erstes habe ich das Messingstück, woraus später die Lüftungs-Lamellen entstehen, gebohrt. In die Bohrungen kommen später die Rohre rein, wo das Öl durchfließt.



    Hier sehr ihr wie dann jedes Blech einzeln abgesägt wurde. Die Materialstärke beträgt 0,7mm und es waren insgesamt 31 Lamellen.



    Das Untere und obere Teil des Kühlers wurde von drei Seiten gebohrt, sowie die Tiefe für die Rohre gefräst.





    Dadurch ich mir überlegt habe wie ich denn am Besten die gesamte Einheit auf meinen Bagger schraube, bin ich zum Entschluss gekommen, dass ich die Aufnahme in mehreren Teilen mache. So kann ich erst den Kühler aufschrauben, danach den Lüfter und zum Schluss kommt noch eine Verkleidung (diese wird in den nächsten Tagen gebaut) dazu.





    Mit den kleinen Blechen zwischen den Lamellen habe ich verhindert, dass die Bleche absacken und so gut wie möglich den gleichen Abstand zueinander haben.




    Es fehlt noch die Verkleidung des Lüfters. Diese werde ich aus 0,5mm Messingblech herstellen.


    Ich hoffe ich kann euch demnächst wieder in regelmäßigeren Abständen berichten und sag schon mal bis bald! :hand:

    :lack:beste Modellbaugrüße, Marcel

  • Einfach nur Hammer Arbeit 03-Sterne

    Grüsse aus der Region Bern------- Mathias


    Im Rallye Sport wurde meine Vermutung bestätigt, dass ein Auto mit 2 angetriebenen Rädern nur eine Notlösung ist (Walter Röhrl)

  • Guten Abend Leute!


    Erst mal einen herzlichen Dank Mathias für dein Lob! :squint


    Ich hab mich die letzten Tage hingesetzt um die Verkleidung für den Lüfter zu fertigen. War eine ganz schöne Friemel-Arbeit, besonders beim Löten!.

    Dadurch der Schutz aus 1mm Rundmessing besteht, kann man nicht all zu lange an einem Fleck mit dem Brenner löten. Sonst löst es sich an einer anderen Stelle. Ich wollte den Schutz auch durchgängig gestalten. Wo ich ihn fertig hatte, sah es aber sehr unrund aus und die Abstände zueinander waren auch nicht das Gelbe vom Ei.

    Somit hab ich mich entschlossen sie nicht ganz durchgängig zu machen und ich denke so kann man es lassen. :warsnicht:


    Wenn man die ganze Einheit aufschrauben möchte muss erst der Ölkühler, dann der Ventilator und dann die Abdeckung verschraubt werden.

    Die Linsenschrauben werden bei der Montage durch Sechskantschrauben ersetzt.

    Aber nun genug geschrieben, seht selbst,



    Fräsen der Abdeckung aus 0,5mm Messingblech. Die Radien habe ich später mit dem Dremel eckig gemacht.



    kanten der des Bleches






    schönen Abend noch! :hand:

    :lack:beste Modellbaugrüße, Marcel