Beiträge von CAT-983

    Ok, das Teil mit Ausstattung sind über 3.000€.


    Bis jetzt habe ich geschraubt. Da meine Maßstäbe derzeit 1:8 auf 5mm bei einer Schaufel sind, tue ich die schrauben. Hat beim Graben bisher gehoben. Auch das Gewicht, selbst wenn ich 3mm Edelstahl nehme, wiegt die Schaufel mehr als mit Alu, seitlich die Senkkopfschrauben alle 15mm ist wie geschweißt.


    Bei kleinen Maßstäben ist es besser. Musst da Füllmaterial zuführen oder brauchst des bei den Nähten nicht?


    Sollte ich ein Schweißgerät kaufen, dann vermutlich das nicht, da gibt es günstigere, die das auch können, oder?

    Servus Holger,


    wie stark ist das Edelstahl? Sieht nach 3mm aus.


    Das Lampert 280, bis zu welcher Stärke kannst da des Edelstahl schweißen?



    Grüße Michael

    Hast von dem Bilder hier im Forum?


    Mich interessiert meist der Antrieb, was hast da für Motoren drin?


    Geht die Sschaufel oben sowie Räumschild hydraulisch?



    Grüße Michael

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    Den hier meine ich, der ist für 6x4mm


    Heisst das, der ist in dem nippel innen die 2,25mm?


    Weil ich plane für einen Zylinder bei ebay, der innen 32mm hat, Kolben Stange mit 20 und 100mm Hub, da verspreche ich mir auch mehr Durchfluss, beim 983 hatte ich die 4x2,5 Schläuche, was dann 1,5mm in den Nippeln sind..., zu klein für das neue Projekt.

    Hallo Markus,


    träumen musst nicht, Du kannst es gerne nachbauen, ist eigentlich nicht schwer. Man muss halt dran bleiben. Ketten haben wohl 3 Monate gedauert, trotz das ich jeden Tag so 1-2 Stunden damit verbracht habe.


    Von Modell zu Modell wird es immer besser. Zum einen an der eigenen Erwartung an das vorige Modell es zu toppen, zum anderen weil die Erfahrungen da noch vom vorigen mit einfließen.


    Grüße Michael

    Nach langen Vorarbeiten ist es endlich soweit. Der Bau hat begonnen. Vorneweg waren Planungen, das know how ist schon da gewesen (Cat 983 Rad&Kette 04/2020) und die Zeit ist durch die Pandemie teils einfach zu planen gewesen. Ähnlichkeiten haben 983 und D155S-1, da der Aufbau einer Laderaupe aus jener Epoche (70er) das Styling in etwa gleich haben. Viele andere Hersteller hatten damals ebenso den Motor vorne was heute genau andersrum ist.



    Zur Geschichte der D155S-1.



    Komatsu hatte in den 70er erkannt, dass es größere Volumen der Schaufeln beim Verladen braucht. Cat 983 hatte seit dem Markterscheinen in 1969 eine über 4,0 m³ Schaufel, das ist weit größer als heute der aktuelle 973 D hat. Mit 32 Tonnen Einsatzgewicht schon ein großer Brocken. Komatsu hat mit dem Erscheinen des D155S-1 von 1977 an noch eine ordentliche Schippe drauf gelegt. Es hieß, um die Produktivität auf Baustellen zu verbessern, sei es wichtig gewesen, die Anzahl der Ladungen auf große Muldenkipper zu reduzieren. Immer mehr Standorte hatten auf Muldenkipper mit bis zu 32 Tonnen umgestellt, die Entwicklung von großen Ladern war in Rückstand gekommen. Bei über 42 Tonnen und einer Schaufel mit 5,0 m³ war es derzeit und bis heute die jemals größte gebaute Laderaupe der Welt. Die 350 PS waren obendrein notwendig, damit sie sich in ihrem Terrain wohlfühlte. Durstig ist sie auch gewesen. Jedoch wurde schnell erkannt, das der Koloss ein wahrer Kettenfresser war. Vor über 40 Jahren waren in Tirol beim Bau einer großen Talsperre soche Monster im Einsatz. Dort hatten die damaligen Zeitzeugen berichtet, dass das Fahrwerk sowie Laufwerk alle Jahre zu wechseln war. Mehr als 2.000 Betriebsstunden schaffte es nicht. Von den 42 Tonnen regelrecht zermahlen, vor allem die Leiträder vorne, da ist die Hauptlast. Denn wenn der Eimer so richtig voll war, wurde sie sehr kopflastig. Daher auch auf den Archivbildern das Zusatzgewicht am Heck. Grade bei solchen Lasten war dann zuletzt die Order, nur noch vor und zurück zu fahren und LKW's rangieren lassen. Die Arbeiten an der Talsperre waren enorm, bei dem Bau hatte man dort das größte Siebhaus Europas betrieben, Stundenleistung von über 1.200 Tonnen pro Stunde, Fahrer aus jener Zeit berichteten, dass man da ordentlich Gas geben musste. Über die Jahre gab es keine Verbesserungen. Die Produktion wurde 1989 eingestellt, bis dato wurden weltweit 234 Maschinen produziert und verkauft, davon 32 Stück in Europa. Mir selbst ist eine letzte in Pensylvania bekannt, überholt und bestens restauriert. Steht zum Verkauf für 55.000,-$


    Seit den 90ern kamen immer mehr die Radlader in den Vordergrund. Schneller, effizienter und kostengünstiger. Das Thema um große Laderaupen war zu Ende.


    Für meinen Bau hatte ich neben einigen guten Bildern von USA das Glück, eine Datei mit allen drei Seiten als Zeichnung zu bekommen. Mittels dieser Vorlage in 1:8 aufgezogen und ausgedruckt, kann ich so ziemlich alles heraus holen was wichtig ist.


    Seit November 2020 habe ich mir für den Kettenbau das harte Alu besorgt.


    Die ersten Kettenglieder sowie Bodenplatten sind fertig.


    Soweit mein bisheriger Bau der Laderaupe. Die nächsten Teile sind die Fahrwerkschiffe samt Räderwerk.



    Grüße Michael

    Servus Andi,


    Deine 6/4er Schläuche, sind das spezielle? Weil m.E. halten die so 40 Bar im besten Fall aus...


    Mir hatte Martin auch die 2 Pumpen vorgeschlagen, obwohl ich für die Raupe "nur" zwei Ventile habe. Aber das Original hat den Effekt auch, das die Ströme sich bissle teilen. Insgesamt passt die Geschwindigkeit.


    Beim Komatsu hätt ich sogar den Platz, dass ich zwei verbauen könnte. Tue ich nicht.


    Bei den Jumbo-Ventilen von Uli hab ich auch gut erwischt , die haben 2,5mm Asugang.


    Verschraubung mit 2,25mm, sind das die M5 mit 6/4 Aufnahme?


    Grüße Michael

    In der Vergangenheit war zu hören, das die Qualität der Jung Pumpen nicht so das Gelbe vom Ei sei. Metallspäne waren ein Kriterium für Ausfälle.


    Meine Frage, gibt es Alternativen? Das sogar Martin da zu kämpfen hat ist auch bekannt. Hört sich an, das von 10 Pumpen die Hälfe wieder zurück geht.

    Ein ähnliches Problem hatte ich bei meinen 2 Ventilströmen. Zu wenig Volumenstrom. Das lag daran, das vom Tank zur Pumpe der Leitungsquerschnitt der gleiche war wie zu den Ventilen und Zylinder. Die 4mm Leitung ersetzte ich durch eine 8mm und das System war voll da.


    Der 1:8er Cat 390 von Timberjack hat für die 3 Hauptfunktionen 3 Pumpen drin. Da geht nix schief, alles auf Vollgas gleichzeitig.

    Ich tue alles selbst herstellen. Bei Ketten kann man auch aus Kunststoff zukaufen, meine Meinung ist, daß die schneller verschleißt. Der Aufwand ist groß, allein die Bodenplatten haben 30 Arbeitsschritte.

    Die Kettenglieder sind einfacher, aber müssen wegen den Abständen genauer sein.

    Damit alles miteinander funktioniert muss man einen Prototyp machen um zu sehen, ob es das ist was man will.