Beiträge von Holger

    Für die Stauklappen waren zuerst auch Teile aus Stahlblech geplant, da wir ja da immer ran müssen, wenn wir unseren CAT ein- und ausschalten wollen.

    Anfangs war ich mir nicht sicher, ob dort 3D Druckteile so belastbar sind, dass Sie das ständige bewegen aushalten. Aber nachdem wir das mit den 3D Druckteilen ausprobiert haben, sind wir von der Umsetzung begeistert.

    Auf dem Kraftstoff- und Hydrauliköltank kommen auch wieder zwei 3D Druckteile zum Einsatz, da diese so auch gar nicht oder besser gesagt nur mit hohen Aufwand aus anderen Materialien gefertigt werden können. Der Rest wurde aus Edelstahl gedreht und wieder mit dem Lampert angeschweißt

    Für die Montage der 3D Druckteile haben wir eine 2 mm Stange auf den Tank geschweißt und werden dann die Druckteile mit Kleber befestigen.

    @Christian.
    Jetzt forderst du mich aber.
    Spass bei Seite, Das mit dem 3D zeichnen ist schon eine feine Sache. Kostet halb nur eine Menge Zeit, macht mir aber halb auch eine Menge Spass wie man sicherlich sieht.

    @Daniel S.
    Danke für den Tipp, muss ich mal demnächst mit unserem Lackierer reden (oder mit dir :D )

    Ja, die ganzen Teile werden noch lackiert.

    Die Druckteile werden wohl sicherlich für den Lackierer eine kleine Herausforderung, aber nach seiner Aussage ist das alles machbar.

    Ich bin da sicherlich genauso gespannt auf das Ergebnis wie du :D

    Geplant war es ursprünglich die Laufbleche eigentlich wieder aus Messingblech Ätzteilen herzustellen.

    Nach ein paar Versuchen im CAD und einen Preischeck habe ich aber diese Variante wieder fallen gelassen.

    Die Teile sind dann wieder, wie alles andere auch, wieder im 3D Druck entstanden, weil dies ins Summe die preisgünstigere und einfachere Variante war.

    Hallo Damian,

    wir wollen ja auch so Scale wie möglich bauen, wenn es sich einrichten lässt. Alles geht natürlich nicht, aber was machbar ist, setzen wir schon um, da sind sich Klaus und ich einig.

    Kannst dich schon freuen, es werden noch einige Bilder folgen mit Detailaufnahmen von den Druckteilen, sowie von anderen Bauteilen :thumbup:

    Heute möchte ich Euch mal ein charakteristisches Merkmal am Oberwagen des CAT 385C zeigen, die Hydraulikölfilter.

    Man(n) beachte bei den drei großen Hydraulikölfilter dass die Stegbreite oben gerade einmal 0,5 mm beträgt und die Schlüsselweite 1,5 mm.

    Diese Hydraulikölfilter sind 55 mm hoch und haben eine Grundfläche von 15 x 15 mm um mal einen Größenvergleich zu haben.

    Gedruckt wurden die Teile wie die anderen auch von von Ulrich (Funktionsmodellbau Geiger).


    So kommt das 3D Druckteil aus dem Drucker.
    Es wurden keine Oberflächenbearbeitungen durchgeführt.


    Servus Stefan,

    danke für das Lob, geht von dir auch runter wie Öl


    Die Erfahrungen teilt man doch gerne, ansonsten macht doch solch ein Beitrag gar keinen Sinn. Ich möchte doch nicht mein Wissen mit ins Grab nehmen!

    Servus Daniel,

    danke für das Lob, geht von dir runter wie Öl :D

    Baggern werden wir sicher zusammen. Schätze mal schwer, dass wir uns in der Stonebreaker-Area oder in der Construction-World treffen werden.

    Mir ist aufgefallen, dass ich die 3D Druckteile noch nicht vorgestellt habe, was ich jetzt mal mit der Kabine nachholen möchte. Es werden noch mehr Detailfotos folgen.

    Gezeichnet wurde das ganze natürlich in CAD. Hilfestellung hatte ich von Marcel bekommen, da er mir seine CAT Kabine zur Verfügung gestellt hat.

    Gedruckt wurden die Teile von Ulrich (Funktionsmodellbau Geiger). Mit dem Druckergebnis bin ich mehr als zufrieden. Die Oberflächengüte sowie die Details die man so darstellen kann, sind einfach phänomenal!


    Hier mal Screenhots aus dem CAD


    Hier mal einige Bauteile, welche noch nicht entgittert sind. So kommt das 3D Druckteil aus dem Drucker.
    Es wurden keine Oberflächenbearbeitungen durchgeführt.

    Hier mal ein paar Detailaufnahmen von den Bauteilen nach dem entgittern.
    Es wurden keine Oberflächenbearbeitungen durchgeführt.[/b]

    Da alle Einzelteile für die Hydraulikzylinder fertig sind, geht es nun zum löten. Soll ja in naher Zukunft das erste Öl bewegt werden. Die Zylinder wurden von Klaus allesamt hartgelötet. Da wir in der Vergangenheit schon Erfahrung mit dem Hartlöten gemacht haben, hat Klaus seine Hardware zum Thema Hartlöten auch etwas aufgerüstet.

    Zum Hartlöten verwendeten wir Flußmittel für Silberlot und Silberhartlot Stangen mit 55 % Silberanteil (L-Ag55) von Bengs Modellbau.

    Danach wurden die groben Verunreinigungen von den Rückständen des Flussmittels, Zunder und Silberhartlot mit Schleifleinen sowie Schleifvlies entfernt

    Die Zylinderinnenfläche wurden mit Schleifvlies gereinigt und zum Schluss wurde das letzte finishing mit einer Zylinder-Honahle durchgeführt.

    Wenn alle Lötarbeiten an den Zylindern fertig gestellt sind, werden die Zylinder noch einmal Glasperlengestrahlt.

    Wenn Ihr auf den Bilder den Spalt im Übergang vom Zylinderrohr zum Zylinderkopf seht ist dieser nicht „schlimm“, denn die Dichtung des Zylinderkolben läuft nur im Zylinderrohr.

    Wie immer, lassen wir zum Schluss Bilder sprechen:

    So und jetzt zum letzten Teil des Zylinder, der Zylinderfuß

    Die Fußstücke hat uns ein Freund auf seiner CNC Maschine gefräst, da dies einfach viel schneller geht als wenn wir die Teile alle manuell rausgekurbelt hätten.

    Da wir auch den Zylinderfuß so Original wie möglich gestallten wollten und um den benötigten Arbeitsweg überhaupt hin zu bekommen, haben wir die Einleitung des Hydrauliköls durch den Zylinderfußboden realisieren.

    Für eine Übersicht aller Teile habe ich Euch zum Schluß noch alle auf einem Bild zusammen gestellt.

    Lassen wir mal wieder Bilder sprechen:

    Hab noch ein Video auf meiner Festplatte welches ich Euch noch zeigen möchte

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    Da unser Zylinderkopf aus drei Bauteilen besteht, werde ich Euch jetzt einmal die beiden letzten vorstellen.

    Bei den beiden Teilen handelt es sich um fast reine Drehteile.

    Einzig um die Bohrlöcher mit der richtigen Teilung in die beiden Bauteile zu bekommen wurden diese mit der Hilfsvorrichtung auf dem Teilapparat gespannt und danach das Zylinderkopfunterteil mit einer Bohrung und Abfräsung für den Hydraulikanschluß versehen.

    Ich habe Euch mal die Reihenfolge der „Dichtungen“ im Kopf an einem Bild aufgezeigt, damit Ihr eine schöne Übersicht habt.

    Lassen wir mal wieder Bilder sprechen:

    Als nächstes haben wir uns an das erste Bauteil des Zylinderkopf gemacht.

    Da wir bei unseren Zylindern Führungsringe einbauen die eine Nut benötigen haben wir uns erst mal einen Hakendrehmeissel zugelegt. Da unser Freund, der mit Klaus die Drehteile herstellt, ein „Bastler“ vor dem Herrn ist, hat er sich sogleich einen Meisselhalter selbst gebaut um den Hakendrehmeissel spannen zu können.

    Wir wollten ja die Zylinder so nah wie möglich an das Original bringen, deswegen mussten wir uns ein bisschen was einfallen lassen. Um die runden Einfräsungen an den Drehteilen des Kopfes herzustellen, wurde eine Hilfsvorrichtung gedreht, so dass wir die Zylinderköpfe auf dem Teilapparat spannen konnten.

    Da wir uns für einen Abstreifer mit Metallverstärkung entschieden haben, welcher in eine offene Nut eingepresst werden muss, war wieder die Herstellung einer Hilfsvorrichtung angesagt. Mit dieser wird der Abstreifer zum einen im Zylinderkopf zentriert und der Zylinderkopf an sich gehalten. Eingeprest wurde dann der Abstreifer mit einer Drehdornpresse. Da wir erst einmal einen Test durchführen wollten, haben wir ein Testobjekt gedreht und dann dort eingepresst. Lief alles, nachdem wir etwas experimentiert haben mit dem Testobjekt am fertigen Zylinderkopf wie geschmiert.

    Lassen wir mal wieder Bilder sprechen:

    Ja, dass siehst du richtig. Die Kolben werden mit einer Schraube an der Zylinderstange festgeschraubt.

    Danke für den Hinweis, werde ich sicher bei den nächsten Zylindern berücksichtigen :thumbup: