Beiträge von Holger

    Servus Tobias,

    erst mal meinen Glückwunsch zur Wahl deines Modells :thumbup:

    ich hab das Problem bei der Schalung gehabt, dass die Rohre leicht Oval geworden sind

    Zeig doch mal deine Schalung für deine Betonrohre, dann könnten wir dir vielleicht einen Tipp geben wie du sie rund hinbekommst. Der Betondruck ist halb auch bei kleinen Bauteilen nicht zu unterschätzen und da verzieht sich sehr schnell mal eine Schalung.

    Hallo Leute,

    mal ein kleines und schon lange überfälliges Update zu meinem Kipper.

    In den letzten Wochen bzw. Monaten habe ich mich endlich mal an die Fertigstellung der Elektronik, Beleuchtung und Lackierung des Rahmens gemacht. Einzig die vorderen Scheinwerfer mit Blinker/Positionslichter muss ich noch überarbeiten, denn die „Xenon Optik“ der Scheinwerfer passt so überhaupt nicht zum Modell.

    Den Rahmen habe ich bei einer Firma die sich auf Restaurationen von alten Vespas spezialisiert hat, Microsandgestrahlt mit einem Bicarbonat und danach mit MIPA Rapidfiller grundiert und danach in MB 7350 Novagrau seidenglänzend lackiert.

    Da vor kurzen meine Multiplex RoyalEVO den endgültigen Dienst quittiert hat, habe ich mir als neue Fernsteuerung eine Jeti DC 16 zugelegt. Mit der Funke bin ich bis jetzt soweit mehr als zufrieden. Muss mich aber noch in die Finessen der Programmierung vertiefen. Das anlegen der normalen Funktionen für meinen Actros bin ich da fast ohne Handbuch ausgekommen.

    Der finale Testlauf fand am Wochenende bei der Feier zum 5. jährigen Bestehen der Stonebreaker-Area statt.

    Aber lassen wir mal wie immer Bilder sprechen:

    Ein sehr geiles Modell Tommi, kann man nicht oft genug sagen :thumbup:

    Bin schon echt gespannt, wenn du mit dem Förderband den ersten Test machst. Drücke dir die Daumen, dass alles so funktioniert wie du dir das vorgestellt hast.

    Servus Markus,

    klar kannst du die Lüfter direkt an 12V anschließen, dann laufen die halb die ganze Zeit.

    Ein "Regler" macht ja aus meiner Sicht keinen Sinn, solange er nicht z. B. über einen Temperaturmessung oder über die Fernsteuerung ein-/Ausgeschaltet bzw. in der Drehzahl verstellt werden soll.

    @Alexander
    Man(n) muss ja das Rad nicht immer neu erfinden und was Klaus und mir wichtig war, dass wir deinen Schwenkantrieb live gesehen haben.

    @Sigi
    Ja, in die Passungen kommen Kugellager. Klar hätten wir das machen können. Kann man ja auch nachlesen, dass diese Passung die Wahl wäre. Wobei bei (mehrteiligen) Gehäusen auch H7 als Passung nachzulesen ist.
    Schlussendlich haben wir uns als Lagersitze fast durchgehend für H7 entschieden. Da mein Freund schon sehr genau arbeitet und man die Passungen nachmisst, diese schon in die Toleranzklasse H6 fallen. Also alles im grünen Bereich.

    Hallo Leute,

    mit dem überarbeiteten Fahrantrieb ging es nun auch endlich voran, die Frästeile wurden wieder von meinen Freund auf seinen CNC Maschinen gefräst. Als Material für die Frästeile kommen Messing (MS58) , Aluminium (AW 7075) und Stahl (C45) zum Einsatz.
    Beim Dreher unseres Vertrauens werden derzeit die für den Fahrantrieb benötigten Drehteile sowie die Zahnräder bearbeitet, da bei einigen Zahnrädern der Bund passend abgedreht werden muss.

    Aber nun noch ein paar Infos zum überarbeiteten Fahrantrieb. Der Fahrantrieb basiert auf der ursprünglichen Konstruktion von Johannes, welchen Ihr auch schon auf den den letzten Bildern von Klaus seinen Laufwerksschiffen gesehen habt. Der Fahrantrieb hat sich bei Klaus seinem Bagger in den letzten Jahren sehr gut bewährt. Dennoch hat sich aus der Praxiserfahrungen sowie unseren „Wünschen“, ein gewisser Optimierungsbedarf ergeben. Deswegen haben Klaus und ich uns dazu entschieden den Fahrantrieb zu modifizieren, aber die Grundkonstruktion weiterhin beizubehalten.


    Im einzelnen haben wir gegenüber der ursprünglichen Konstruktion, folgendes geändert:

    • Die Halterung für das 100:1er Getriebe wurde neu gestaltet.
    • Die Lageranordnung der Wellen wurde geändert. Die Ausgangswelle des 100:1er Getriebes wurde mit einem Kugellager versehen. Die Welle vom Kegelzahnrad zum ersten Kettenzahnrad, wurde an den beiden Aussenseiten jeweils mit einem weiteren Kugellager gelagert. Die Welle vom zweiten Kettenzahnrad zum Planetengetriebe des Turas wurde an der Aussenseite ebenfalls mit einem weiteren Kugellager versehen. An der Aussenseite des Rollenkettenantriebes wurde für die Aufnahmen der zusätzlichen Kugellager eine Halterung hinzugefügt. Die Zahn-/ und Kettenräder werden, zusätzlich zu den Gewindestiften, mit Passfedern auf den Wellen befestigt. Da die zwei Wellen einen Durchmesser von 6 mm haben, werden hier Passfedern mit einem Querschnitt von 2x2mm verwendet.
    • Wechsel der Antriebsmotoren von Faulhaber- auf Brushlessmotoren und dadurch geschuldet (höhere Eingangsdrehzahl) eine Änderung der Zahnradpaarung des Rollenkettenantriebes und Erhöhung der Untersetzung des Fahrantriebes auf 712,5:1

    Weiter gehts mit dem Schwenkgetriebe, denn die Frästeile sind diese Woche bei uns angekommen :D

    Als „Vorbild“ für die Konstruktion unseres Getriebes hat uns das Schwenkgetriebe von @Alexander seinen Liebherr R964C SME gedient. Danke noch einmal Alexander für die gute Vorlage.in deinem Baubericht und die Infos die du uns gegeben hast :Top:

    Klaus hat das Schwenkgetriebe mal ohne Innenleben zusammen gebaut und zur Anprobe ins Modell eigesetzt. Jetzt werden noch alle Gewinde geschnitten und dann steht dem Zusammenbau und dem ersten Probelauf nichts mehr im Weg. Auf diesen Test sind wir sehr gespannt, vor allem ob wir die Kraft und Präzision steigern sowie das Getriebespiel minimieren konnten.

    Hier noch mal ein paar Angaben zu unseren Schwenkgetriebe

    Angetrieben wird das Schwenkgetriebe von einem Faulhaber 2342S012CR mit 246 : 1 Planetengetriebe. Die Gesamtuntersetzung des Schwenkgetriebes beträgt 1085 : 1

    Rechnerisch sollten dies ca. 7,5 Umdrehungen des Oberwagen ergeben. Interessant wird, welche Umdrehungszahl der Schwenkantrieb wirklich erreicht. Das werden aber die ersten Tests in den nächsten Tagen ergeben.

    Aber lassen wir mal wieder Bilder sprechen

    Hier die Konstruktion im CAD

    Die Frästeile im einzelnen

    Ansichten des zusammengebauten Schwenkgetriebe

    Anprobe im Modell

    Alle Einzelteile der Schwenkgetriebe

    Servus Thilo,

    da kann ich meinen Vorrednern nur zustimmen, ein sehr schönes Modell, meinen Glückwunsch dazu :thumbup:

    Und wegen den Teilen doppelt machen, Scheiben rausreissen - tja, so ist das halb wenn man ein komplettes Modell selber baut.

    Dafür hast du aber jetzt auch ein sehr schönes Modell, welches nicht jeder hat und dafür lohnt sich doch der Aufwand.

    Weiter gehts mit den Bautätigkeiten der vergangenen Wochen.

    An unseren Laufwerksschiffen sind nun alle Anbauteile, bis auf den neuen Fahrantrieb, montiert. Am Fahrantrieb sind wir derzeit gerade dran.

    Ein guter Freund hat die Anbauteile, soweit es möglich und sinnvoll war, mit feinen Schweißnähten versehen. Dabei kam einen Lampert Schweißgerät zum Einsatz.

    An den Aufnahmepunkten, welche zum Verbinden der Laufwerksschiffe mit der Laufwerksbrücke vorgesehen sind, wurden die Anbauteile zusätzlich mit einem konventionellen Schweißgerät gepunktet.

    Weiterhin entstanden im CAD neue Kettenführungen. Die Einzelteile wurden dann aus Stahlblech gelasert und passend gebogen. Die Einzelteile der Kettenführungen wurden wieder mit einen Lampert Schweißgerät zusammen geschweißt.

    Servus,

    erst mal Danke ihr zwei,.

    @ Thomas,
    der Bagger soll ja auch irgendwann soweit "funktionieren" dass er ausgiebig getestet werden kann. Bis er komplett fertig ist wird es sicherlich noch einige Zeit dauern.

    @ Tommi
    Naja, ich habe ja auch erst Ende letztes Jahr mit dem CAD zeichnen angefangen. Ist bestimmt nicht einfach, aber machbar.
    Wenn du bei der Herstellung des ein oder anderen Teils auf andere angewiesen bist, kommt man nicht um vernünftige Konstruktionen via CAD rum.
    Ich gehe jetzt schon mal davon aus, dass zum Schluss etwas dabei raus kommt, was dem ganzen Aufwand auch gerecht wird ;)


    Hier mal der derzeitige Baustand von Klaus seinem Bagger. Meiner ist noch nicht ganz so weit.

    Nun zum Ausleger

    Bisher hatten unsere Bagger eine Auslegerlänge von 7,25 m (LME Ausleger). Da wir uns ja für eine größere Reichweite entschlossen haben und auch an den Spezifikationen der Ausleger und Stielkombinationen des Herstellers richten wollten, haben wir uns hier für eine Auslegerlänge von 8,40 m (Standartausleger) entschieden.

    Die Grundkonstruktion des Standartauslegers wurden analog zu den Stielteilen aus Aluminium gelasert und die Buchsen aus Messing hergestellt. Das Kopfstück und der A-Bock des Auslegers wurden als Frästeile auf einem 5-Achs-Bearbeitungszentrums eines Freundes in EN AW 7075 hergestellt. Die einzelnen Bauteile der Grundkonstruktion wurden wieder mit M4 Schrauben zusammengefügt sowie zusätzlich mit Uhu Endfest verklebt.

    Aber lassen wir mal wieder ein paar Bilder sprechen



    Hier mal der Vergleich eines Massenaushub (LME) Kombination (Stiel 2,92 m und Arm 7,25 m) im Vordergrund und der neuen Standartkombination (Stiel 3,40 m und Arm 8,40 m) welche im Modell etwas über 11 cm länger ist.


    Hier mal ein Video von den Fräsarbeiten des A-Bocks

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    Hallo Leute,

    da ich die letzten Wochen unterwegs war, wir aber nicht untätig in dieser Zeit waren, hier ein Update zu unseren Baggern.

    Da wir alle benötigten Teile für unsere Stiele und Ausleger zusammen haben, wurde mit diesen beiden nun begonnen.

    Bisher hatten unsere Bagger eine Stiellänge von 2,92 m (LME Ausleger). Für eine größere Reichweite haben wir uns aber nun für eine Stiellänge von 3,40 m entschieden.

    Die Grundkonstruktion der Stielteile wurden aus Aluminium gelasert und die Buchsen aus Messing hergestellt. Die einzelnen Bauteile der Grundkonstruktion wurden mit M4 Schrauben zusammengefügt sowie zusätzlich mit Uhu Endfest verklebt.

    Aber lassen wir mal wieder ein paar Bilder sprechen