Beiträge von Indy676

    Tja Bodo, damit hast Du Dich mal wieder selbst übertroffen. Jetzt hast Du halt noch ein klein wenig mehr Arbeit. Aber sieht wirklich gut aus.
    Wie übrigens Daniel schon schrieb. Suche Dir für Dein Modell einen guten Lackierer. So kleine Sachen können nicht alle wirklich gut lackieren. Hab ich bei meinem Lackierer auch grad wieder erfahren müssen. Die meisten haben so viel Erfahrung im Lackieren, das sie von einem Modellbauer keinen Rat annehmen, weil Sie es ja besser wissen. :lack:
    Und Deine Raupe wird der Hammer, wenn sie erst mal richtig lackiert ist.

    Hallo Leute

    Es ging ein wenig weiter.
    Die Getriebebefestigung wurde heute in Angriff genommen. Dazu mussten 4 M3 Gewinde geschnitten werden. Das konnte aber nur einzeln geschehen, weil mit der Positionierung der Löcher die Getriebewände ausgerichtet werden mussten. Die Getreibewände halten ja schließlich die Achsrohre, welche natürlich genau in Waage und gerade ausgerichtet sein müssen.
    Also jedes Loch einzeln bohren, ausrichten anzeichnen und wieder bohren.
    So sieht’s dann nach und nach aus.
    Gewinde schneiden:


    Ausrichten


    Löcher gesenkt, damit die Schraubenköpfe verschwinden.


    Und zusammengeschraubt. Steht doch schon ganz ordentlich da, oder?


    • Dann hab ich mich noch um die Positionierung des Lenkservos gekümmert. Beim Claas steht der Servo aufrecht, was nicht viel Platz unter der Motorhaube lässt. Das wollte ich ändern. Deshalb habe ich einen Low-Profil-Servo besorgt. Dieser soll liegend verbaut werden, wozu die Bodenplatte für das Servohorn ausgeschnitten werden musste.
      Angezeichnet:

      Und nach mehrmaligem Nachschleifen

      Und so mit Servo und Motor, zur Passprobe.
      Sitz, passt, hat aber nicht mehr viel Luft. Reicht aber.
      Vor allem schließt der Servo schön mit dem Rahmen ab.



      Hier kann man das Servohorn unter der Bodenplatte erkennen.




      Hier noch mal ein Bild von der Servoposition des Claas.

      Dadurch sollte ich jetzt unter der Haube deutlich mehr Platz haben.
      So, wenn ich‘s schaffe, wird morgen die Stirnwand des Getriebes angepasst, damit der Motor genau Positioniert und angebaut werden kann.

    • So Leute, heute ging es endlich mal wieder etwas weiter.

      Ich habe heute die Getriebeseitenwände miteinander verlötet. Dann habe ich die Radnaben aufgebohrt und die Achse etwas gekürzt, um die Spurweite möglichst schmal zu bekommen. Dann habe ich mit der Stirnseite angefangen. Diese entsteht wieder aus 2,5 mm Messingblech auf das, nach dem Bohren, ein 1 mm dickes Messingblech als Anschlag für das Kugellager aufgelötet wird.




    • Dann hab ich mich ein wenig um die Verbindung von Motor und Achsantrieb gemacht. Das Getriebe hat eine 5 mm Eingangswelle, der Motor eine 6 mm Ausgangswelle. Also hab ich ein 6 mm Kardangelenk und ein 5 mm Kardangelenk zerlegt und passend zusammengebaut.

      Sieht dann in etwa so aus.

      Hab noch mit der Befestigung des Getriebes am Rahmen angefangen, aber dann kam das Abendbrot dazwischen.
      Habe heute leider nicht so viele Bilder gemacht. Mal schauen, vielleicht schaffe ich diese Woche noch etwas.
      Ganz pünktlich zum Geburtstag meines Lütten werde ich ihn wohl nicht mehr fertig bekommen.

    Hallo Leute

    Wider erwarten, kam ich heute doch noch dazu, etwas weiter zu machen.
    Ich habe gestern einen Stufenkegelbohrer mit einer 15 mm Stufe auftreiben können. Damit konnte ich die inneren Getriebwände fertig bohren. Dann habe ich noch das zweite Achsrohr aufgebohrt.
    Außerdem habe ich gestern das hintere Teil des Fahrwerks bekommen. Ich hab mal alles zusammengestellt. Ich denke so kann man schon ganz gut erkennen, wie es schließlich werden soll.

    Die beiden Getriebeseitenwände, Innere und Äußere, werden natürlich noch miteinander verbunden. Bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich sie miteinander verschrauben soll, oder ob ich sie miteinander verklebe.
    Was würdet Ihr mir empfehlen?
    Hier noch ein Bild schräg von der Seite.

    Und hier mal von oben.

    Jetzt muss ich die Achse noch etwas kürzen, damit die Spurweite mit der Bruderkarosserie übereinstimmt. Vielleicht schaffe ich das morgen noch.

    Wenn mir ein Admin die Möglichkeit gibt, würde ich die Bilder noch mal neu einfügen. Ich geb’s zu, ich war etwas faul und hab den Bericht aus dem Nachbarforum rüberkopiert. Wer da nicht angemeldet ist, kann meine Fotos leider nicht sehen.

    Deshalb heute mal in ordentlich.

    Die Getriebeinnenwände habe ich heute auf 14 mm aufgebohrt, nur um zu merken, das ich 15 mm Löcher brauche, weil das das Außenmaß der inneren Kugellager ist. Leider hat mein Stufenkegelbohrer nur gerade Maße. Muss ich also morgen sehen, ob ich einen Stufenkegelbohrer mit 15 mm auftreiben kann.
    Die Achsrohre, oder erst mal eins, wurden heute auf beiden Seiten auf 11 mm aufgebohrt. Die Getriebeseite 17,5 mm tief, die Außenseite 4 mm tief, zur Aufnahme der Kugellager.
    Das ganze soll dann mal so in etwa werden.

    Ich habe die Innenwände mal davorgestellt, damit man sieht wo sie hin kommen. In Ihnen werden die inneren Kugellager sitzen.

    Das erste Achsrohr ist also fast fertig. Morgen bekomme ich das neue Heckteil des Traktorfahrwerks. Ein Bekannter hat es nach meinen Vorgaben geschweißt. Ob ich am Wochenende etwas schaffe, weiß ich noch nicht. Erstens sind noch zwei Eichen zu zersägen, und mein Lütter soll auch noch nichts mitbekommen.
    Ansonsten bis spätestens Montag.

    • So, weiter geht es.
      Die Achsrohre sind Verlötet. Nun müssen sie noch auf einer definierten Länge auf 11 mm aufgebohrt werden, damit die inneren Achslager hineinpassen.

      Dann habe ich noch zwei 2,5 mm starke Blechstücke zurechtgeschnitten und geschliffen, und da die 2,5 mm zu dünn sind, wurde noch jeweils ein 1 mm dickes Blechstück aufgelötet.

      Diese beiden Blechstücke werden die inneren Seitenwände des Getriebes werden. Hier kommen mittig noch jeweils eine 14 mm Bohrung hinein, welche die inneren Lager des Verteilergetriebes aufnehmen werden. Diese Lager sind 3,8 mm dick, weshalb ich die Blechstücke auf 3,5 mm aufgelötet habe. Direkt außen drauf kommen die beiden Blechstücke mit den Achsrohren. Da ich kein Senkloch mit rechtwinkligen Kanten bohren kann, aus Mangel an den entsprechenden Werkzeugen, habe ich diese Methode gewählt. Es wird also eine ziemlich dicke Getriebeseitenwand. Ich hoffe Ihr könnt meinen Erklärungen folgen.
      Morgen geht’s weiter.

    Hallo Leute

    Ich Euch an meinem neuen Projekt teilhaben lassen.
    Es wird der John Deere 7930 von Bruder umgebaut. Vom Prinzip wird es der gleiche Umbau wie bei dem Claas meines Großen, nur ohne zwei Motoren in der Hinterachse. Statt dessen möchte ich die neue selbstsperrende Achse von Carson ausprobieren. Hoffe das das so funktioniert, wie ich mir das vorstelle.
    Da ich den Achkörper nicht mit verbauen möchte, sondern nur das Innenleben, musste ich mir erst Gedanken machen, wie ich das am besten umsetzen kann.
    Also das CAD-Programm angeworfen und die Achse eingemessen. Dann den Achskörper geplant. Herausgekommen ist das hier:

    Hier ohne Räder.

    Und hier noch offen.

    Dann habe ich von allen Teilen technische Zeichnungen erstellt, hier die Achsrohre.

    und heute mit der ersten Seitenwand begonnen. Also einen Streifen Messingblech ausgeschnitten.

    Auf Maß gebracht.

    Und gebohrt.

    Dann mit einem Stufenkegelbohrer das Loch auf 12 mm Durchmesser gebracht, und ein Achsrohr auf Länge geschnitten.

    Das ganze wird morgen ordentlich verlötet.

    Hier nochmal ein Bild von dem Fahrgestell, wie ich es von Brian „Vierzon“ erhalten habe.


    Und hier, wie es mal in etwa werden soll.

    So, ich hoffe ich habe Euer Interesse geweckt. Mal sehen wie ich weiterkomme. Ich werde Euch teilhaben lassen.

    Das ist schade zu hören.
    Ich suche trotzdem immer noch einen Teleskopzylinder der etwas kürzer ist als der von ScaleArt und wenn es irgendwie geht, auch dünner. Dazu müsste er mehr Stufen haben, so 6 bis 7.
    Hat irgendjemand eine Ahnung, ob sowas technisch möglich ist?

    Hallo Leute.
    Ich würde sagen, wir hören jetzt mal damit auf uns über Äußerungen anderer aufzuregen, und lassen Bodo seinen Baubericht weiterführen ohne ihn „vollzuspämen".
    Wer Bodo's Bauberichte verfolgt, weiß das Bodo der Spaß am Bauen wichtiger ist als die letzte Präzision oder Realitätsnähe. Bodo's Modelle sollen auf dem Parcour funktionieren und Arbeit verrichten können. Und nach allem was ich bis jetzt, auch in natura, von Bodo gesehen habe, tun seine Modelle genau das.
    Also ich werde weiter dran bleiben und freue mich schon beim nächsten Besuch bei den StoneBreakern seine Modelle in Augenschein nehmen zu können. Denn wenn man sich gegenüber sitzt, lässt es sich viel besser über schöne oder auch nicht so schöne Details diskutieren. :meinung: