Beiträge von TOM-AFV-MODEL

    Hi Jungs

    Danke fürs Reply. Die nächsten Wochen sind bei mir wiede satt mit Arbeit gefüllt, sodaß ich sicher nur mit kleinen Schritten am FX weiterkommen werde. Aber er steht immer mahnend in der Werkstatt.....vergessen kann ih den siher nicht :D
    Felgen und Reifen sind auch aus unserem AFV-Programm. Die Hütte ist etwa abgeändert vom SX, bleibt wohl eher auch ein Einzelstück, da das FX doch eher etwas exotisch ist.

    TOM

    Hallo

    Nach längerer Pause gehts auch hier ein Stückchen weiter. Der 1 wöchige Urlaub an der Ostsee stand vor der Tür und natürlich mußte der "Dicke" mitkommen. Innerhalb von 2 Tagen sollte das "rolling chassis" noch zum LKW mutieren.
    Folgende Sachen standen auf der "to do - Liste":

    - restliche Schutzbleche
    - Ausleger Aggregate
    - Auspuff
    - Abgasfilter
    - Fahrerhaus
    - Sperrservos (erstmal provisorisch)
    - Grundelektrik zum Fahren

    Begonnen habe ich mit den Aggregateträger, dieser hat im Gegensatz zum SX keine schrägen Abstützungen, also mußte dieser auch ohne die Stützen recht stabil werden.
    Zur Verwendung kamen 2er, 3er MS-Rohr und 4x4mm U/Viekantprofil. Zunächst wurde die Rohr gebogen, abgeflacht, gebohrt un d angeschraubt, dann kamen die U-Profile darüber. Mit einer kleinen Hilfskonstruktion wurde dann von innen nach außen alles weich verlötet. Für zusätzliche Stabilität sorgen dann die Vierkantrohre, welche vorn komplett von links nach rechts gehen, hinten mußte für die Pendelei etwas freigeschnitten werden.
    0,5er Blechplatten bilden dann den Boden für spätere Tank- Druckluft- Batteriekasten-attrappen. Alles schön geschraubt, falls sich doch noch ein Platzproblem darstellen sollte.
    Nun konnten die vorderen Schutzbleche der HA verschraubt werden, unten am Träger, oben über 3er MS-Rohr mit komplett durchgehender M2-Gewindestange im Inneren.
    Als nächstes wurden die beiden Auspufftöpfe in Poly gefräst, diese entstanden in Schichtbauweide. Die beiden Abgasfilter entstanden nach Prototypenbau aus Resinguß und haben hinten ein eingegossenes Stück M3-Gewinderohr drinnen, so lassen sich die beiden Teile einfach "abdrehen" bei Bedarf.
    Die Auspufftöpfe wurden mit 2er Rohr (innen1er Federstahl) und 3er MS-Rohr mit rahmenseitig fester M2-Gewindestange angebaut. So konnten nun auch die hinteren Schutzbleche der VA an den Töpfe geschraubt werden. Diese erhalen jetzt noch oberhalb eine Halterung in Richtung Rahmen.
    Dann hieß es aus der "SX-Hütte" ne "FX-Hütte" machen, natürlich erstmal im CAD. Hier konnte ich schon erahnen wieviel Platz da zustande kommt............nämlich garkeiner.
    Also hieß es etwas tricksen:
    Ich habe einfach den Bereich der Kühler mit in die Hütte integriert, so passt alles an Elektronik und auch der Fahrakku mit rein. Schnell noch alles CNC-Ready machen und die Fräse konnte starten.
    Die Hütte lies sich dann auch recht einfach zusammen setzen, mein Freund Christian half mir am Samstag dabei ein bißchen, in der Zwischenzeit konnte ich die Servos für die ganzen Sperren einbauen. Diese stellen im Moment nur ein Provisorium dar.
    Mit Hütte sieht man jetzt schon gut was das für ein Monster wird. Ich habe mal ein paar Bilder mit unserem SX als Vergleich gemacht, und der ist ja nun auch nicht gerade klein...

    Genug geschrieben - hier die Bilder dazu:

    TOM

    Hi Ihr Ampelbauer

    Sieht echt geil aus! Ich hatte mir das schon gedacht, das die Elektronik aus dem Modellbahnbereich kommt, Super Lösung. Ist sicher später ein Hingugger auf dem Parcour.....

    Jetzt fehlt nur noch der "Blitzer" für die "bei-rot-Fahrer" :))

    TOM

    Hi

    Nachdem ich die Woche recht fleißig war, belohnte ich mich heute mit etwas "Privatarbeit" am FX.
    Auf dem Plan standen die Rückleuchtenhalter. Da Zeichnungen und Bilder leider nicht viel hergaben mußte etwas improvisiert werden. Die Träger sollen auch ein bißchen was aushalten, daher entschied ich mich für 2er Messing.
    Dazu machte ich ne kleine Fräsdatei fertig um die Teile anzufertigen. Nach ca. 30 Minuten waren diese dann auch fertig.

    Aufgebaut ist das wie ein kleines Stecksystem was so zusätzlichen Halt bietet:

    Zunächst wurden die beiden Träger zusammengelötet. Nachfolgend habe ich die hinteren Bergeösen nochmal abgenommen und mit den Trägern verlötet. Da mit eine reine Lötstelle nicht ganz geheuer war, habe ich das obere waagerechte Messing von innen her mit M1,4-Gewinden versehen, sodaß hier von innen durch den Rahmen die ganze Sache zusätzlich verschraubt ist.

    Zum Schluß wurden die hinteren Kotflügel mit den Rüchleuchtenträger verlötet. Unterhalb der Rückleuchtenträger kommt dann später die Abschleppstange drann.

    Ich habe mal die Rückleuchten mit doppelseitigen angeklebt, so bekommt man einen besseren Eindruck vom "Breitar..."! :D

    Hier noch ein paar Bilder:

    TOM

    Tachchen

    Da ich im Moment sehr viel CAD machen muß, war heute mal ein "Hirn-reset" angesagt und ich mußte einfach mal was richtiges baun. :))

    Da jetzt unsere große Portalfräse bei mir in der Werkstatt steht sind so manche Teile nun schneller und vor allem exakter zu bauen als von Hand. So habe ich vor einiger Zeit schonmal die Stoßstange aus 10er Poly gefräst und letztens dann noch die gesamten Bergeösen.
    Die durften dann heute endlich mal an die Stelle, wo sie hingehören.

    Hier ein paar Bilder.

    Nette kleine Schraubenausstellung :)) - Fummlich aber geil.

    TOM

    Hi

    Langsam geht es weiter. So wurde der Hilfsrahmen nun mit dem Hauptrahmen verschraubt. Das geschah mit 0,5er MS-Blech, alles von Hand angezeichnet, gebohrt Gewinde geschnitten usw..... 8|8|8|8| nach 3 Stunden war es dann geschafft.

    Die letzten Tage wurde nach Feierabend des Tagesgeschäfts die Kotflügel vorbereitet, ebenfalls aus 0,5er MS-Blech, diese wurden von hinten angeritzt und dann gekantet. der Knick wurde von hinten dann mit MS hinterfüttert und verlötet.
    Heute nun durfte das 1. Pärchen schonmal Platz nehmen. Die Kotflügel sind mit M1,2-Schrauben verschraubt, die kleinen Blech dazu wurden in einer kleinen Vorrichtung gebogen und dann beschnitten und gebohrt. Das werde ich noch ein paar mal machen müssen wenn die anderen Kotflügel verbaut werden.
    Langsam bekommt das Fahrgestell ein Gesicht.

    Die überstehenden Gewinde werden später noch weggedremelt. ;)

    TOM

    Hi Jungs

    Danke für euer Lob. Der Wendekreis ist wirklich ok, wie gesagt vielleicht ändere ich die Untersetzung im Verteiler nochmal, dann läuft er noch was schneller. Als nächstes kommen die Rahmenanbauten an die Reihe, hier wollen erstmal 4 Microservos untergebracht werden. Mal gucken wo ich die am besten hinsetze.
    Die Woche wird wieder arbeitsintensiv...mal schaun wann ich wieder was am FX machen kann.,......


    TOM

    Hi

    Nachdem das Getriebe soweit fertig gebaut war durfte der MAN heute das erste Mal aus eigener Kraft fahren.....

    Aber ganz so schnell gings dann doch nicht:

    Zunächst schaute ich mir nochmal die VA genauer an und der Lenkeinschlag und der daraus resultierende Wendekreis waren alles andere als Parcourtauglich. Und da ich es hasse größere Arbeiten 2x zu machen entschloß ich mich die Federung nochmal neu aufzubauen.
    Nach der Demontage überlegte ich mir wie das ganze mit mäßigen Umbauten Richtung Mitte bekomme. Also fing ich mit der hinteren Federaufnahme an.
    Diese besteht aus 1,0er MS-Blech welches innen ein zusätzliches 6er Rohrstückchen bekam.

    Hier drann kamen dann wieder die kleine Flach-MS-Teile der Federung. Somit war auch das Endmaß der Federung vorgegeben.
    Vorn wurden die alten Aufnahmen umgebaut, zunächst kam wieder ein Stück 1,0er MS als Verdickung hinten dagegen, dies wurde weich aufgelötet und dann beschnitten und in Form geschliffen. Die nun unnützen Details zwischen den Schrauben wurden gekürzt und flach geschliffen.

    Somit war die Federung nun deutlich unterhalb des Rahmens, was je Seite gute 7mm brachte.
    Als nächstes mußte das Achsgehäude nochmal überarbeitet werden. Achse komplett demontieren und Achsgehäuse auf die Drehbank.
    Zunächst wurde der Kern um 2,5mm verschmälert um die Federbrieden wieder aufnehmen zu können. Am äußeren Ring sieht man um wieviel die Federung nach innen gewandert ist.

    Nachdem das fehlende Kardan ein gesetzt wurde ging es an die Lenkansteuerung.

    Hier baute ich einen Anlenkhebel mit 2 5er Kugellagern innen. Dieser wurde dann seitlich an den Rahmen geschraubt.

    Die Lenkstange wurde wieder mit 2,0er Augenschrauben versehen. Dabei wurde achsseitig die Augeschraube gesenkt und von unten mit einer M2-Senkkopf von unten gegen den Lenkausleger der Achse geschraubt. Somit liegt die Lenkstange dann immer unterhalb der Blattfeder und erlaubt einen maximalen Lenkeinschlag bis zur Federung.

    Das Lenkservo ist ein 6,0kg LowProfileServo von Bluebird welches auch in unseren 8x8 MANs zum Einsatz kommt, das hat sich bewert und sollte mit den beiden fetten Puschen auch gut funktionieren. Das Servo wurde mittels Klemmmontage zwischen den Rahmen gesetzt. Erfreulicher Nebeneffekt: Unterhalb des Motors wird nun mittels kleinen Kugelköpfen nach vorn zum Lenkhebel angesteuert. Hier werde ich noch ein bißchen optimieren, vor der Hand geht das aber 1a.

    Nun gings zur Testfahrt:

    Etwas abenteuerlich...aber läuft. Der Wendekreis beträgt aussen 1,2m - das ist echt OK, optimierte Servoeinstellung können das vielleicht noch auf 1,1m reduzieren, ohne das die Reifen an den Blattfedern reiben.
    Die Gesamtuntersetzung könnte noch ein Stück kürzer sein, vielleicht ändere ich nochmal die Zahnradpaarung im Verteiler. Hier wären nur 2 Zahnräder zu tauschen, sprich der Aufwand hält sich in Grenzen.

    Noch 2 Filmchen vom FX - Die Federung arbeitet allererste Sahne.

    http://www.afv-model.com/man/fx2000/man-fx-001.wmv

    http://www.afv-model.com/man/fx2000/man-fx-002.wmv

    Hi Hendrik

    In der Tat ist der Antrieb nicht gerade klein. :wacko: :wacko: Aber dafür hat der "Schmalz" ohne Ende. Die Hütte und die Nebenaggregate dahinter verdecken das dann spielend.
    Soweit ich weis nutzen schon einige diesen Getriebemotor in 1:10er Trialtrucks. Sicher wäre das auch für Dich ne Gute Wahl.

    TOM

    Hi

    Heute habe ich mich dem Hauptantrieb gewidmet. Dies ist ein Getriebemotor von Bamatech mit 2-Gangplanetengetriebe von Bosch + Vorsatzstufe, mit einem Motor von Carson (sehr ähnlich dem Truckpuller). Da der Motor sehr weit oben sitzt, mußte nochmal eine 1:1-Untersetzung nach unten gebaut werden. Dies geschah mittels Modul 0,7-Zahnrädern mit 40 Zähnen. Das Gehäuse besteht aus 3er Aluplatten und 12er MS-U-Profil.
    Da der Abstand zwischen Kardanwelle und Getriebe doch recht knapp ist wird der Motor noch 2-3mm höher gesetzt und eventuell der Verteiler noch 1-2mm tiefer. Dann sollte das alles sich nicht berühren. Morgen kommt dann der letzte Kardan rein und der Testfahrt steht nix mehr im Wege. Freu mich schon drauf. Dann entscheidet sich auch ob die VA-Federung nochmals geändert wird und ein deutliches Stück nach innen wandert (für mehr Lenkeinschlag).

    Hier ein paar aktuelle Bilder:

    TOM :)