Moinmoin zusammen,
ganz unaufmerksam war ich im Schlaf aber nicht! 
Das Biegemoment braucht ja nicht über die Aufhängung in den Zylinder zu kommen, sondern kann in ihm selbst entstehen. Unabhängig von der Aufhängung.
Wenn ein Hauch von Spiel in der Stangenlagerung kombiniert mit einer elastischen Kolbendichtung ein leichtes Durchbiegen der Kolbenstange gegenüber der Rohrachse erlaubt, dann habe ich sofort Biegemomente drin.
Das habe ich auch, wenn alle Einzelteile nicht 100%ig koaxial hergestellt, oder zusammengefügt wurden. Dann liegen Kolbenstange und Rohrachse nie koaxial, schon gar nicht, wenn er ganz ausgefahren ist. Frag mal einen, der die Probleme schon mal hatte 
Da der Zylinder an beiden Enden nur um eine Achse gelenkig gelagert ist, ist es gar nicht so unwarscheinlich, dass dieses passiert. Denk mal, was passiert, wenn die beiden Achsen der zwei Anschlagstellen nicht 100% parallel sind. Dann gibt es bereits eine Vorspannung, die eben genau das oben beschriebene begünstigen kann.
Was den Druck im Ruhezustand angeht, habe ich den ersten Denkfehler ja schon selbst entlarvt. Siehe oben: Wenn zwei Zylinder zum Drücken gebraucht werden, ist der Ruhedruck zwischen 30 und 60bar, wenn es nurnoch auf einem Zylinder ruht. Nur wenn ein Zylinder es alleine schafft, liegt der druck unter 30bar. Das habe ich doch deutlich geschrieben? Anscheinend gibt es keinen weiteren Denkfehler.
Um die Schläuche würde ich mir auch am ehesten Sorgen machen. Aber da hilft auch kein Rückschlagventil 
Viele Grüße
Sven