Beiträge von Alexander

    Thomas u. Hendrik: :D: ... die Pumpe baut ca. 94mm auf und die Fördermenge ist auf die jeweilige Funktion abgestimmt.

    @ Thomas: Das ist richtig. Aber in dem Maßstab lebt man mit Kompromissen. Beides zusammen geht nicht oder nur stark eingeschränkt. Aber die meiste Zeit wird normal gebaggert und da überwiegen die Vorteile. Das mit den DRV´s ist ein interessanter Vorschlag, aber die selber zu bauen..... ich glaube das wird ganz schwer. Danke für den Vorschlag, den werde ich auf jeden Fall im Hinterkopf behalten. :Danke1:

    Hiho,

    ... und hier noch den Schaltplan zu unserer Hydraulik. Im Prinzip ist alles recht simpel aufgebaut. Wie schon beschrieben ist steht für jede Hauptfunktion eine Pumpe zur Verfügung. Die Rücklaufleitungen werden durch den Block für die Nebenfunktionen geleitet, dort gesammelt und zurück in den Tank geführt . Einen Nachteil hat das System allerdings, bei der gleichzeitigen Betätigung von Haupt- und Nebenfunktion (nur wenn sie auf einem Kreilauf hängen) werden diese sich gegenseitig beeinflussen, aber ich denke mit diesem Kompromiss kann man sehr gut leben. 6 Pumpen wären einfach zu viel des Guten gewesen.... und würden beim besten willen nicht mehr ins Modell passen. :D

    Hallo Thomas,

    ohne DBV geht es nicht, da wäre gleich was hinüber. Wir haben zwei Blöcke a 3 Ventile. Einen für die Hauptfunktionen und einen für die Nebenfunktionen, sprich Schnellwechsler und Anbaugeräte. In die Blöcke ist für jede Funktion ein eigenes DBV integriert... ingesamt haben wir 6 DBV´s :D . Wir können also für jede Funktion den optimalen Druck einstellen. Die Lösung mit Mischern geht auch, ist in meinen Augen aber nur ein Kompromiss.... Wenn ich zwei Funktion gleichzeitig fahre und ich an der einen 10bar und an der anderen 20bar brauche, läuft die ganze Geschichte ganz schnell aus den Ruder.... das kann uns so nicht passieren....

    Naja, unser ganzes Projekt ist im laufe der Jahre auch aus dem Ruder gelaufen.... aber Sven und ich sind verrückt genug es durchzuziehen und finden es auch noch voll gut :warsnicht:

    Hallo Alex,

    es geht ja nicht um den Druck sondern um die Durchflussmenge.

    :kratz: ... ich habe zwar eine grobe Ahnung warum es um die Durchflussmenge gehen soll, bin mir aber nicht 100% sicher... hat es was mit der gegenseitigen Beeinflussung bei Doppelbewegungen zu tun? Bei den meisten Modellen gibt es ja keinen Mengenteiler der dafür sorgt, das die zur Verfügung stehende Ölmenge gerecht auf die Zylinder verteilt wird.
    Der Zylinder, der am leichtesten läuft, bekommt das meiste Öl ab. Kommt das hin?

    Da wir bei unserem Hydrauliksystem einen anderen Weg eingeschlagen haben, gilt bei uns die Kontinuitätsgleichung. Q1=Q2
    ... oder frei übersetzt: Was ich auf den einen Seite der Leitung an Öl hineinschiebe, kommt auch auch der anderen Seite wieder raus.

    Aber bevor das hier eine wissenrschaftliche Abhandlung wird, stell ich lieber unseren Lösungsweg vor.

    Was mich immer am geschlossenen System gestört hat, ist das ständig mit voller Leistung gegen das DBV gefördert wird und die nicht gleichbleibenden Zylindergeschwindigkeiten bei Doppelbewegungen. Aus Diesem Grund setzen wir bei unserem System auf eine 3-fach Pumpe und ein offenes System. Jeder Zylinder hat seinen eigenen Ölkreislauf und der volle Druck wird nur aufgebaut, wenn dieser auch benötigt wird. Die Geschwindigketen sind immer gleich, egal wie viele Bewegungen gleichzeitig gefahren werden.

    Da wir uns vorgenommen haben möglichst viel selbst zu bauen, sind die Ventile selber konstruiert und gefertigt worden. :)

    hier der Antrieb mit 3-fach Pumpe:

    der Hauptventilblock:

    und den Aufbau für den ersten Funktionstest, der zu unseren vollen Zufriedenheit verlaufen ist. Es funktioniert! :thumbup:

    Hallo zusammen!

    Auch von mir ein ganz herzliches dankeschön für die lobenden Worte und das Interesse an unseren Modellen! :Danke1:

    @ Tommi: Der Film in voller Länge wäre aber sehr langweilig.... das wiederholt sich nur... Schicht drüber, kleines "Feuerwerk", nächste Schicht, kleines "Feuerwerk"... usw, usw... Du kannst ja 1000 mal auf Widerholen drücken... :warsnicht:

    @ Frank u. Bernd: Ich habe heute noch mal über das Aufbohren der Verschraubungen nachgedacht und die Druckverluste nachgerechnet. Ich komme auf Verluste von ca. 0,1 - 0,15 bar pro Verschraubung. Das ist im Vergleich zu den Verlusten in den Leitungen fast nichts.... deswegen kann ich nicht ganz nachvollziehen, was es bringen soll. Wenn ich das Risiko eines Schadens zum Nutzen aufwiege, komme ich zu dem Schluss das ich es nicht machen werde. Die Verschraubungen haben einen Durchmesser von 1,7mm, selbst wenn ich auf 2mm aufbohren würde, kann ich keinen deutlichen Vorteil sehen. Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen!

    Hallo Daniel,

    ein sehr schönes Modell hast Du Dir da zugelegt! :W:
    WSI setzt zur Zeit neue Maßstäbe im 1:50er Bereich. Die Detailverliebtheit ist echt der Hammer. Alleine die vielen kleinen Warnhinweise auf den Modellen finde ich super! Wenn der Preis nicht wäre, würde ich meine 1:50 Samlung auch weiter ausbauen.... aber alles geht leider nicht.

    Ich wünsche Dir viel Spaß mit dem Modell... bin echt neidisch.

    Hallo Frank,

    vielen Dank!
    Wir bemühen uns sehr alles so scale wie möglich zu gestallten.... Zeichnungen haben wir keine Einzige, nur das Datenblatt. Aber dafür gibt es wohl kein einziges Bild vom Original im Netz, das wir nicht auswendig kennen :D .
    Wir haben es halt wie die Chinesen gemacht..... Bilder ohne Ende gesammelt und dann abgepinselt.

    Auf welchen Durchmesser sollten die Verschraubungen aufgebohrt werden? Ich hab auch schon mal dran gedacht, es dann aber wieder verworfen. Da bleibt doch kaum Fleisch übrig... klar, für den Wirkungsgrad zählt jedes Zentel, aber welchen Preis muss man dafür zahlen. Wenn nur eine einzige Verschraubung abreißt.... dann fängt man von vorne an.

    Nabend!

    Nachdem ich heute in Moosbeuren (leider nur zum gucken) war geht es hier auch weiter. Ich habe viele schöne Modelle gesehen und ein paar nette Gespräche geführt. Es war wie immer sehr motivierend und es macht einfach nur Spaß sich das treiben auf der schönen Anlage anzusehen.


    @ Thomas: Das ist eine super Kombination! Meiner Meinung nach ist das die beste Voraussetzung für den Alltag als Konstrukteur. Ich gratuliere nachträglich zum Techniker! :Top:

    @ Frank: Ich lauf ja gleich rot an... vielen, vielen Dank für Dein ein Lob! Ich bin mir sicher, das wir uns mal persönlich kennen lernen und freu mich schon drauf. Dann kann man mal beim Bier ein wenig fachsimpeln. :trinken:


    Und jetzt habe ich noch drei Bilder von der Verrohrung des Monoblocks. Das Öl soll ja auch ordentlich zu seinen Bestimmungsorten kommen. :D
    Wir haben gleich die Versorgung der Anbaugeräte mit eingeplant. Dadurch wollen wir vermeiden später noch mal "anbauen" zu müssen.
    Ist zwar noch nicht ganz fertig, aber das ist der aktuelle Stand. Noch zwei bis drei Abende im Keller und dieser Bauabschnitt ist auch erledigt.

    Jetzt fehlt vom Ausleger nur noch das Viergelenk für den Löffel und der Schnellwechsler... das darf Sven Euch präsentieren, da er die Teile für uns beide gefertigt hat. Ich möchte mich an dieser Stelle noch mal ganz herzlich für die super Teile bei Sven bedanken! :Danke1:

    Hi,

    @ Thomas u. Tommi: :D:

    @ Ralf: Ich habe Industriemechaniker gelernt und dann Maschinenbau studiert... Modellbau ist ein prima Ausgleich zur Schreibtischarbeit. Da kann man sich so richtig austoben. :thumbup:

    Morgen!

    Auf vielfachen Wunsch eines einzelnen (gell Tommi) gibt es jetzt noch einige Bilder von den Einzelteilen der Zylinder. Für die Lagerung kommen wartungsfreie Gleitlager von Igus zum Einsatz. Die sind auf den Bildern aber noch nicht zu sehen. Viel Spaß beim anschauen! :)

    Hallo Thomas,

    Dein Dumper macht richtig was her! :W:

    Die ganzen Anbauteile stehen dem Bell echt gut und man sieht die Liebe zum Detail. :respekt:

    Hoffentlich darf ich den dann auch mal in Mossbeuren beladen... aber bevor ich mich in die Nähe von so einem klasse Modell traue, muss ich erst mal kräftig üben. :D

    Hallo zusammen,

    weiter geht es mit den Zylindern. Diese haben wir hauptsächlich aus Messing gefertigt. Die Kolbenstangen sind aus verchromtem Halbzeug und bei den Dichtungen haben wir uns für PTFE-Elemente enschieden. Auch hier haben wir wieder versucht möglichst nah ans Original zu kommen. Für einen evtl. Austausch der Dichtungen haben wir die Zylinder so aufgebaut, das man sie für Reparaturzwecke zerlegen kann.


    Hiho,

    :D: für die Blumen!!!

    @ Tommi: Ich freue mich auch schon darauf endlich bei Euch mitspielen zu dürfen... wenn ich doch bloß schon fertig wäre.... :wut01:

    So, und jetzt gibt es wieder Bilder. :D

    Heute zeigen wir Euch das Schwenkgetriebe. Hier haben wir versucht dem Vorbild nahe zu kommen und den Getriebemoter so gut wie möglich im A-Bock zu verstecken. Wenn später die Schläuche über dem Planetengetriebe liegen, sollte davon nicht mehr so viel zu sehen sein. Wie immer ist die ganze Einheit kpl. Kugelgelagert.

    ... dann geht es weiter mit den gefrästen Belchen vom Stiel. Beim Monoblock haben wir ein Gerüst aus 4mm Blech, welches an die Gabel geschraubt und wie immer mit Endfest verklebt wurde. Dieses Gerüst ist dann auch wieder rundum mit 2mm Alublech beplankt. So langsam kann man dann auch erkennen, was es mal werden soll....

    .... das wars für heute. Weiter Bilder folgen in kürze. ;)