Beiträge von TOM-AFV-MODEL

    Hi Alex

    Danke für die Erklärungen...das mit den "2fachen" Planeten leuchtet ein. Leider ist das wohl bei 1:16 - 14,5 wohl eher ein sehr unerfüllbarer Wunsch, wenn das Getriebe nicht riesig werden soll.

    @ Werner - bei mir steht keiner auf der Ignore-Liste ;) - hatte Deinen Beitrag schon gelesen...hatte es aber in den ganzen Meldungen aber wieder ausgeblendet. Aber auch Deine Erklärung ist sehr verständlich. ;)

    Das mit den Kegeldiffs in "echten" LKW - das hätt ich ja jetzt nicht gedacht. Wir hatten das auch mal bei unseren MAN eine Zeit lang, da war im Verteiler ein Kegeldiff + Sperre drinn. Das Getriebe war aber dadurch recht lang und aufwendig zu bauen, nochdazu das dort auch 2 Gänge geschaltet wurden. Daher bin ich jetzt auf die DA-Getriebe gegangen, die, wie schon gesagt, sehr kompakt und schön sind.
    Herr Michalik hatte mich auch kontaktiert, wir wollen uns in Friedrichshafen mal darüber unterhalten. ;)

    Nochwas zum Thema "echter 8x8":
    Ich entsinne mich mal was gelesen zu haben, das zumindest beim SX/KAT 8x8 sogar zwischen der 1. und 2. Achse noch ein Diff sitzt. Ich muß heute abend mal in meinen schlauen Bücher schaun...melde mich wieder...

    Tom

    Es ist schon beim 8x8 ungünstiger wenn zunächst im ungesperrten Fall beim reinen Hinterachsantrieb die kompletten 2 Vorderachsen mit allen enthaltenen Zahrädern "geschoben" werden müssen und praktisch als Bremse wirken (da stimme ich mit Werner wiederum überein). Bei Werners Lösung, die sich ja am Original orientiert, kommen auch noch Außenplanetenachsen hinzu, die eine umso höhere Hemmwirkung/Reibung mit sich bringen.

    Hi

    Das stimmt natürlich, das selbe konnte ich bei unserem MAN mit PL-Achsen auch beobachten. Da müßten bei reinem Heckantrieb "jede Menge" Zahnräder bewegt werden. Insofern macht (Theoretisch) permanenter Allrad mit Diff Sinn.....theoretisch. Allerdings zeigte sich in der Praxis eher ein gegenteiliger Effekt, warum auch immer.

    Noch was zum Thema Kurvenfahrt mit 6x6 und 8x8:
    Ich denke hier ist auch der tatsächliche Lenkeinschlag der 1. Achse sehr wichtig. Zum einen ist die Frage, was die Achse (allein) zulässt (in Grad) und dann natürlich auch im eingebautem Zustand. Wenn ich an die blattgefederten LKW denke, ist da an der VA meist schon bei 35-40° Schluß, da sonst der Reifen an den Federlagen schleift.
    Das Problem im Modell ist meist der ungünstige Drehpunkt der Lenkschenkel, der zumeist am inneren Rand des Reifens liegt, damit macht das Rad einen zu großen Kreisbogen. Ganz extremes Beispiel: Robbe Panther Vorderachsen....
    Mich hat das schon immer gestört, daher hab ich mich dem Thema nochmal genauer angenommen und bin dem Optimum etwas näher gekommen.

    Radsturz und schräge Lenkachse bringen den Drehpunkt in die Mitte des Reifens, möglich aber nur durch ein Doppelkardan...

    Im übrigen finde ich die Disskusion hier sehr gut! ;) Ich mach mir zum Thema Planetendiff auch nochmal Gedanken und vielleicht nen Testaufbau...

    Tom

    Hi

    Das ScaleArt-Getriebe ist schön klein, die Abstufung der Gänge ist auch sehr gut. Im Moment gibt es kein kompakteres Getriebe und die Qualität ist auch sehr gut. Das will ich nochmal klarstellen. Ich möchte nicht, das der Eindruck entsteht, das ich hier gegen ScaleArt "hetze" oder sowas... Das ist mir wichtig!
    Besprochene Problematik habe ich auch an ScaleArt via Email geschickt. Da warte ich noch auf eine Antwort.
    Was den sperrbaren Verteiler angeht, da sind wie gesagt noch ein paar Fragezeichen.
    Da meine Trucks zu 99% im Dreck bewegt werden, habe ich bei den Serienautos auf das Langsdiff verzichtet, das is einfach starr und gut.

    Tom

    Hi Laurenz

    Das ist interessant, das es beim "echten" wohl auch so ist. Obwohl mir ehrlich gesagt, der Sinn dessen nicht ganz klar ist.
    Aus meiner Sicht sollten sich die Achsen, die mehr Drehmoment erhalten dann einfach schneller drehen, also im Prinzip wie bei einer Achse mit Diff selbst...... :Denk: oder?

    Hier mal ein kleines Video.
    links: HAs rechts VAs
    konstante Drehzahl vom Motor - HAs drehen, VAs nicht - blockierte HAs - VAs drehen rückwärts // zum Schluß: Sperre des Diffs

    https://www.modell-baustelle.de/www.afv-model.…n/verteiler.wmv

    Wie gesagt, der Effekt des Diffs im Verteiler konnte ich nicht nachmessen. Unser MAN (10 kg) fährt mit gesperrtem Diff sogar besser um die Kurve (auf glattem Untergrund). Selbst wenn ich zusätzliches Gewicht auf die Hütte packe...

    Aber das sind nur meine Erfahrungen.... ;)

    Zuschaltbare VAs wären glaub ich noch besser als Diff und "Dauerallrad"....

    Tom

    Hi

    Also was ich nicht so ganz verstehe (das Thema hatten wir jetzt auch auf der Messe in Leipzig) ist die Anordnung des Verteilergetriebes, bzw. die Richtung, wenn dieses am 3-Ganggetriebe fest angeflanscht ist.
    Laut Beiblatt von ScaleArt soll das Verteilergetriebe, wenn getrennt vom Hauptgetriebe verbaut, so eingebaut werden, das der (ich nenns mal) der runde Bereich des Verteilers nach hinten zeigt. Der Verteiler mit Diff hat ja ein Planetengetriebe im Inneren, welches 33% auf die VA und 66% auf die HA an Drehmoment verteilt.

    So wie Du das Getriebe eingebaut hast, hatte es auch ein "Trucker" in Leipzig, mit dem Resultat, das dessen 6x6 fast ein reiner Fronttriebler war!

    Auf normalen Boden fällt das erstmal garnicht auf....aber im Gelände im Dreck!


    Anleitung Getriebe mit separaten Verteiler

    Nur um eines gleich klar zu stellen:
    Ich verwende auch die ScaleArt-Getriebe in unseren LKWs MULTI und finde diese sehr gelungen! Super kompakt und optisch sehr schön. Die Reduktion im Verteiler könnte nach meinem Geschmack noch etwas höher sein....
    Nach Tests mit sperrbaren Mittendiff bekommen meine Laster aber ab sofort ein immer gesperrtes Diff. Der Effekt des Diffs im Verteiler ist nicht wirklich messbar, bzw: Blockierem doe Hinterachsen, drehen die Vorderachsen rückwärts....

    Tom

    Hallo

    Wollte auch mal was zu dem Thema schreiben.
    Was mir schon aufgefallen ist das es auch viele ketten giebt die nicht wie auch beim Original die Oberen Löcher in den Kettenplatten haben.
    Durch die Löcher kann auch Erdreich austreten und im bereich des Turases kann dieser mit den Zehnen auch etwas Material zusetzlich ausdrücken und er staut sich nicht so sehr an.( je nach erdreich und beschaffenheit ).
    Was mir auch schon öfters aufgefallen ist das bei dem Turas Vom Leimbach wo die Zähne ja nur Halb sind das erdreich im oberen bereich auch platz hat zum ausweichen.

    Denke das hier mehrere Faktoren eine rolle spielen.

    Das ist natürlich richtig. Ich würde an der Stelle ansetzen und noch folgendes Argument mit ansetzen:
    Eventuell (dies ließe sich mit überschaubarem Aufwand prüfen) wäre es sogar sinnvoll, genau diese oberen "Bohrungen" sogar in der Größe "Scalewidrig" größer zu machen, denn es ist nunmal kein "1:14,5er" Dreck oder Erde sondern "1:1".
    Meine Erfahrungswerte bei Panzerketten sind ähnlich....hier verhalten sich Modellfahrwerke zum Teil schlechter - zum Teil besser als das Original. Hängt von den Passungen, dem Material und vom "vorbildgetreuem Einsatz" solcher Modelle ab. ;)

    Schöner "fred" hier....sehr konstruktiv! weiter so...

    Tom

    Hallo Markus

    "minus-schaltend" bedeutet, das der angeschlossene "Verbraucher" (LED, Motor, Relais usw... ) immer "fest" an + der Spannung angeschlossen ist. Der andere Anschluß von Deinem Relais kommt an das Modul. Das Modul selber schaltet erst auf Auslösen des Kanals den "-" durch und schließt somit den Stromkreis für Dein Relais.
    Stromaufnahme des Relais ist eventuell zu beachten.... ;)

    Tom

    Hi

    Vor knapp 2 Wochen hatte ich mit einem Modellbaukollegen ein interessantes Gespräch, wo es um eine Problemlösung für einen Spindelantrieb ging. Dieser sollte 2 Endschalter bekommen, damit die Spindel an den jeweiligen Positionen automatisch abgeschaltet wird und nur noch die jeweils andere Drehrichtung möglich ist.
    Das klingt erstmal sehr unspektakulär. Das eigentliche Problem ist der angeschlossene Motor(typ):

    Normale Endlagenabschaltung geht ja bekanntlich über 2 Endschalter mit parallel geschalteter Diode.

    Dies funktioniert aber NICHT bei Brushless-Motoren. Hier galt es eine Lösung zu finden.

    Und:

    Sie ist gefunden! :D :D :D :D

    Gemeinsam mit CTI Aichthal haben wir ein entsprechendes Modul entwickelt, welches nun auch solche Schaltungen ermöglicht.
    Das Modul wird zwischen Fahrregler und Empfänger geschaltet, 2 Leitungen aus dem Modul kommend werden an die Endschalter gegen Masse angeschlossen. Wir die eine oder andere Endlage erreicht, "gestattet" das Modul nur noch die entgegengerichtete Drehrichtung als "Servosignal".

    Ein weiterer sehr schöner Nebeneffekt der Schaltung:

    Diese funktioniert komplett ausserhalb des Stromkreises Motor-Regler. Somit geht der Motorstrom nicht ständig über die Endschalter, die meist eh nicht viel Ampere aushalten. Damit können also auch sehr kräftige Antriebe mit großen (stromhungigen) Motoren betrieben werden.

    Das Modul funktioniert also mit brushless- und brushed Reglern und auch Servos.

    An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an Maik und Helmut.

    ESM-2 Endschaltermodul

    Preis: 16,99 €

    Tom

    Hi Markus

    Naben als "Serienteile" sind ncith geplant, können aber als Sonderanfertigung bei zugelieferter, bemaßter Zeichnung hergestellt werden.

    Kardangelenke sollten 10mm Druchmesser haben, den Doppelkardan für die Lenkachse gibt es später auch einzeln (also ohne Planet).

    Schrauben und Kugellager: Da werden wir noch eine Empfehlung aussprechen.

    Achsrohre auf Maß sind kein Problem.

    Es wird auch noch eine Bespieldarstellung der Achse geben, hier werden dann die einzelnen Teile nochmal bemaßt.

    Tom